Singapur war für Nico Hülkenberg eine verpasste Chance. Nach dem Rennen wurde der Williams-Pilot von den Stewards bestraft und verlor damit seinen achten Platz. "Das war schon frustrierend. Aber die Stewards haben entschieden, das müssen wir akzeptieren und weitermachen", gestand Hülkenberg. Er selbst sah die Situation als normale Rennsituation an.

"Es ging eng zu. Wir waren alle drei nebeneinander, aber die Stewards haben entschieden, dass ich mir einen Vorteil verschafft habe. Allerdings kam die ganze Sache nur ins Rollen, weil Force India Protest eingelegt hat. Ansonsten wäre das nie zur Sprache gekommen, aber jetzt wird mit allen Mitteln gekämpft", meinte der 23-Jährige. Vom Speed her brauche sich Williams vor Force India nicht mehr zu verstecken. "Die letzten Rennen haben gezeigt, dass wir gut aufgestellt sind", sagte Hülkenberg. Gleiches sollte auch für Suzuka gelten.

Kein Fan vom Simulator

"Wir haben einen neuen Unterboden, das ganze Paket sieht gut aus. Hoffentlich stimmt diese Theorie", verriet Hülkenberg. Die Strecke kennt der Deutsche im Gegensatz zu seinem Teamkollegen Rubens Barrichello nur aus dem Simulator. "Sicher hat Rubens hier einen Vorteil. Ich muss einfach versuchen, einen guten Freitag zu haben, viele Runden zu fahren und dann sehe ich kein größeres Problem", meinte der Deutsche.

"Ich bin nicht der größte Fan vom Simulator, denn irgendwann bist du an einem Punkt angekommen, wo es nichts mehr bringt. Der Simulator ist nicht die Realität - man muss an die Strecke kommen und dort fahren, um sie zu lernen", fuhr er fort.