Romain Grosjean hofft darauf, in Zukunft als Vollzeit-Tester bei Pirelli unterzukommen. Der in der Schweiz geborene Franzose übernimmt diese Woche in Monza für zwei Tage die Testarbeit des Reifenherstellers, nachdem Nick Heidfeld ein Einsatzcockpit bei Sauber erhalten hat und daher nicht mehr zur Verfügung steht. Wie es danach weitergeht, ist noch offen. "Ich fahre am Dienstag und Mittwoch zwei Tage in Monza. Nach dem Test wird eine Entscheidung getroffen, ob wir weitermachen oder nicht. Ich hoffe, bis zum Ende beim Projekt zu bleiben", sagte Grosjean gegenüber Auto Hebdo.

Wie er weiter meinte, könne er es gar nicht erwarten, wieder hinter dem Steuer eines Formel-1-Autos zu sitzen, nachdem er voriges Jahr etwas überhastet als Nachfolger von Nelson Piquet Jr. in den Renault steigen musste und nicht überzeugen konnte. "Der Toyota war am Ende der vorigen Saison eines der besten Autos. Wieder Kilometer in einem Formel-1-Auto zu sammeln, ist natürlich ein guter Schritt Richtung baldiger Rückkehr in die Formel 1", erklärte er. Von Heidfeld hatte er bereits erfahren, dass der TF109 sehr gut und neutral zu fahren ist. "Das ist perfekt zum Reifentesten."