Noch ist das Rennen von Spa zwar knappe zwei Wochen entfernt, aber dennoch wird schon darüber nachgedacht, wie es im WM-Kampf nach der Sommerpause weitergehen wird. Da die Strecke nicht viel Abtrieb verlangt, kommt sie Red Bull nicht so besonders entgegen. Das weiß auch Teamchef Christian Horner. "Im kurvigen Sektor zwei müssen wir unsere Zeit machen", wurde er von auto motor und sport zitiert. "Den Berg hoch zu Eau Rouge und [auf] dem langen Geradeausstück zurück zu Start und Ziel werden wir sie wieder verlieren."
Generell könnte Red Bull im letzten Saisondrittel aber einen leichten Vorteil gegenüber Ferrari und McLaren haben, dennoch wusste Mark Webber schon in Ungarn, dass man nicht leichtfertig an den Endspurt herangehen darf. "Es gibt gleich viel Punkte bei jedem Rennen, aber es werden sich uns verschiedene Herausforderungen stellen - als Team und für die Autos auf technischer Seite", meinte er. Und auf Strecken wie Spa oder Monza sah er vor allem den Renault-Motor als möglichen Nachteil. "Wir wissen, dass wir nicht den kräftigsten Motor haben", sagte Webber.

diese Formel 1 Nachricht