Für die ersten Teams geht diese Woche ihre verpflichtende zweiwöchige Sommerpause zu Ende. So hatten McLaren, Mercedes, Williams und Sauber um Mitternacht nach dem Rennen in Ungarn ihre Pforten geschlossen und konnten diesen Montag wieder ihren Betrieb aufnehmen. Daher war McLaren-Testfahrer Gary Paffett auch gleich im Simulator des Teams unterwegs und wird seine Arbeit dort am Dienstag auch fortsetzen.

Williams hatte noch vor der Pause angekündigt, dass die Autos von Budapest mit Ende der Werksschließung sofort einmal überholt und auf Spa vorbereitet werden. Für Cosworth wird die Sommerpause am Dienstag enden, HRT kann seine Arbeit am Mittwoch wieder aufnehmen. Ferrari und Toro Rosso müssen etwas länger warten, sie hatten ihre Auszeit später begonnen und können daher erst am kommenden Montag wieder loslegen. Red Bull, Renault und Force India müssen sogar bis Dienstag ausharren.

Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali hatte aber noch in Ungarn wissen lassen, dass die verpflichtende Auszeit nicht unbedingt bedeutet, dass die Mitarbeiter auch ihre Hirne abschalten. "Wir werden im Urlaub sein, das heißt aber nicht, dass unsere Hirne nicht weiterarbeiten. Vielleicht findet jemand frische Inspiration, wenn er außerhalb der normalen Arbeits-Umgebung ist und ich rechne mit einer Zeit, die Fruchtbar für neue Ideen ist. Und das macht letztendlich den Unterschied", sagte er. Jemanden wie Adrian Newey dürfte die Sommerpause vielleicht gar nicht gebremst haben, immerhin arbeitet er noch mit Papier und Bleistift, um seine aerodynamischen Ideen aus dem Kopf zu bekommen.