Red Bull, McLaren und Ferrari sind außer Reichweite. Für Williams gilt es Renault, Force India und Mercedes GP zu schlagen. Letztere konnte man in Hockenheim hinter sich lassen. "Von Mercedes und Renault konnten wir vor zwei Rennen nur träumen. Ich weiß nicht, was wir im Moment besser als Mercedes machen. Keine Ahnung, ob sie noch neue Teile kriegen. Wenn ja, dann haben sie das gleiche Problem, das wir am Anfang der Saison hatten. Sie bringen neue Teile, die allerdings auf der Strecke keinen Vorteil bringen. Uns hat unsere gute Entwicklung dahin gebracht, wo wir jetzt sind", erklärte Nico Hülkenberg.

Bei Williams setzt sich der Aufwärtstrend weiter fort. "Die Updates wie der F-Kanal funktionieren. Wir haben ein schnelles Auto und viel mehr Grip", sagte der Deutsche. Dadurch bewege man sich konsequent um die Top-10 und um Punkte herum. "Wenn wir die Chance auf Punkte haben, dann müssen wir sie ergreifen", betonte Hülkenberg. Deshalb zauberte der Deutsche in Q2 eine perfekte Runde auf den Asphalt.

Platz sieben wäre drin gewesen

"Mein Ingenieur hat gesagt, ich muss eine tiefe 1:15-Zeit fahren und ich bin eine 1:14.9-Zeit gefahren. Das war eine sehr gute Runde von mir. Ich wusste nicht, was die Anderen gefahren sind und wo die Latte zu diesem Zeitpunkt lag, aber wäre ich nicht ins Q3 gekommen, dann hätte ich zu meinen Jungs sagen können, dass ich mein Bestes gegeben habe. Mehr ging nicht", verriet Hülkenberg. Anders sah es in Q3 aus, wo der Williams-Pilot durchaus Robert Kubica von Platz sieben verstoßen hätte können.

"Ich habe in Q3 einfach keine Puste mehr gehabt", scherzte Hülkenberg. "Meine erste Runde war sehr gut, allerdings bekam ich im Motodrom fieses Übersteuern, wodurch ich die Runde verloren habe. Die hätte es eigentlich sein sollen, denn danach war vom Reifen das Beste weg", erzählte der Deutsche.