Nach viel versprechenden Rundenzeiten sowohl in Q1 als auch zu Beginn der zweiten Qualifyingsession schaffte es letztlich keiner der beiden Sauber-Piloten ins Top-10-Qualifying. Kamui Kobayashi landete auf Platz 12. "Ich bin nicht zufrieden, ich hätte es in Q3 schaffen sollen. Das Auto war schnell, und die Leistung im Qualifying sah ja auch gut aus", sagte der Japaner.

Bei seinem zweiten Versuch in Q2 sei er etwas in den Verkehr geraten. "Ich musste kurzzeitig Tempo rausnehmen. Das war natürlich nicht gut für die Reifentemperatur, und danach hat mir Grip gefehlt", erklärte Kobayashi. Dennoch seien von Startplatz zwölf noch Punkte möglich. Teamkollege Pedro de la Rosa belegte in Hockenheim Platz 15.

Schritt nach vorne gemacht

"Sicherlich hatte ich gehofft, es in Q3 zu schaffen, insgesamt waren wir näher dran an den besten Zehn als erwartet. Das Auto war gut, und es wird auch morgen im Rennen gut sein. Bei meinem zweiten Versuch in Q2 habe ich zu viel gewollt und hatte ein paar Schrecksekunden auf der Runde. So konnte ich meine Rundenzeit natürlich nicht verbessern", sagte der Spanier.

Teamchef Peter Sauber konnte dem Qualifying noch etwas Positives abgewinnen. "Die positive Erkenntnis des Tages ist, dass wir mit unserem Auto einen weiteren Schritt nach vorn gemacht haben, sonst könnten wir nicht auf diesem Niveau kämpfen. Aber es ist enttäuschend, dass wir es heute nicht in Q3 geschafft haben", so der Schweizer.