Gute Freunde muss man haben. Dann weiß man wie Nico Rosberg schon vorher, dass man aufs Podium fährt. "Das hat mir die Krake gestern gesagt", sagte er scherzhaft. "Mark [Webber] und Lewis [Hamilton] waren vorne sehr schnell, ich konnte nicht mit ihnen mithalten, aber wir haben seit Valencia einen riesigen Schritt nach vorne gemacht."

Abgesehen von Sebastian Vettels Reifenschaden sei er aus eigener Kraft aufs Podium gefahren. "Und wir können noch mehr erreichen, denn Dinge wie der F-Kanal funktionieren an unserem Auto noch nicht richtig." Trotzdem konnte er den F-Kanal-Pionier McLaren in Person von Jenson Button hinter sich halten. "Er war nah dran, aber es war etwas einfacher, ihn hinter mir zu halten als Fernando Alonso." Der Ferrari hätte ihm mehr Sorgen bereiten können, da er näher heranfahren kann.

Umso überraschter war er, wie schnell Hamilton unterwegs war. "Ich hätte nicht gedacht, dass er so schnell ist." Einige Teile gingen nach einer leichten Berührung mit Jaime Alguersuari verloren, das kostete Rosberg etwas Speed. "Man merkt das schon, aber es war nicht so dramatisch." Für sein Heimrennen in Hockenheim hat er ein klares Ziel: "Das Podium muss unser Ziel sein. Es ist schön, das sagen zu können."