Fernando Alonso hat seine Durchfahrtsstrafe beim britischen Grand Prix zwar sicher nicht gefreut, doch der Spanier akzeptierte sie. Er war bestraft worden, weil er Robert Kubica überholte, während er eine Kurve innen abschnitt und die Position danach nicht zurückgab. Weil er die Strafe dann ausgerechnet nach der Safety-Car-Phase absitzen musste, fiel er weit zurück. Dennoch zeigte er sich nicht verbittert. "Ich akzeptiere alles, was sie tun. Sie sind die Schiedsrichter", meinte der Spanier im spanischen Fernsehen.
Ferrari hatte seine eigene Sicht der Dinge zu der Bestrafung, immerhin hatte man sich nach dem Rennen in Valencia beklagt, dass Lewis Hamiltons Strafe keine echte Strafe gewesen war. "Man kann nur eine Sache sagen: wenn eine Strafe strafen soll, dann sollte sie immer so ausfallen", teilte das Team über Twitter zu Alonso mit. Aufgrund des Penaltys blieb der Spanier in Silverstone ohne Punkt und ist in der Weltmeisterschaft nun 47 Zähler hinter Spitzenreiter Lewis Hamilton. Dennoch sieht er sich weiter in Reichweite des Titels.
"Wir haben erst Halbzeit, die ganzen Punkte, die wir in der ersten Hälfte verloren haben, haben wir nur deswegen verloren, weil wir es nicht so gut machten wie die anderen. Also werden wir versuchen, es in der zweiten Hälfte besser zu machen als die anderen und einen Punkt mehr aufholen, als sie jetzt vor uns liegen. Die Saison ist sehr lange und wir geben nicht auf", sagte Alonso.

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