Nico Hülkenberg freut sich auf das Rennen in Silverstone. Die umgebaute Strecke sei zwar nichts Besonderes, dafür habe aber Williams eine Menge an neuen Teilen für das Auto nach Silverstone gebracht. "Wir haben hier einige neue Teile für den F-Kanal und den angeblasen Diffusor und noch ein paar kleinere Sachen. Wie gut wir sind, hängt davon ab wie gut die Teile arbeiten", sagte der Deutsche.

Nach dem Freien Training am Freitag wisse er mehr. "Dann wird sich zeigen, ob wir in den Top-10 sind und wie nah wir an den Top-5 dran sind. Wenn die Teile funktionieren, dann sollten wir hier ein schnelleres Auto haben", betonte Hülkenberg. Der Deutsche rechnet im Idealfall mit einer Verbesserung um eine halbe Sekunde. "Das ist durchaus realistisch. Bei den Tests auf der Geraden am Dienstag hat alles gut ausgesehen, deswegen sind wir optimistisch", verriet der Williams-Pilot.

Standortbestimmung

Silverstone wird für den Rennstall eine Standortbestimmung. "Wir hatten zu Saisonbeginn ein paar Probleme, aber wir haben weiter gearbeitet und einige Fortschritte erzielt. Es ist schön zu sehen, dass wir Fortschritte machen und es sind noch einige Dinge in der Pipeline. In der Fabrik arbeitet man hart daran, dass es nach vorne geht", sagte Hülkenberg. Man werde zwar diese Saison sicherlich keine Rennen gewinnen, aber es sei wichtig konstant Fortschritte zu machen.

"Sicher haben wir uns mehr Punkte zu diesem Zeitpunkt erwartet, aber es ist anders gekommen. Wir haben daraus gelernt und ich bin nach zehn Rennen immer noch hungrig", erklärte der Deutsche. Im Blick hat man Force India, allerdings werde es schwierig sie zu schnappen. "Sie arbeiten wie wir weiter am Auto, deshalb wird es schwer werden", verriet Hülkenberg.