Dörr Motorsport geht mit einem bekannten Aufgebot in die DTM-Saison 2026. Das Team aus Frankfurt setzt weiterhin auf Timo Glock und Ben Dörr, die erneut jeweils einen McLaren 720S GT3 Evo pilotieren werden.
Glock, der vor seiner zwölften Saison in der DTM steht, will nach dem schwierigen Vorjahr wieder vorne angreifen. Der 44-Jährige feierte 2025 nach dreijähriger Abstinenz sein Comeback in der Serie, erlebte jedoch mit dem Dörr-McLaren ein Jahr voller Pleiten, Pech und Pannen. Glock fiel in sechs der 16 Rennen vorzeitig aus und belegte am Ende nur den 22. Platz in der Meisterschaft.
Hohe Erwartungen an DTM-Saison 2026
"Meine Erwartung ist, dass wir die in der Off-Season erarbeiteten Fortschritte in konstant gute Rennwochenenden umsetzen können", erklärte Glock. Vor allem auf zwei Strecken freut sich der 91-malige Grand-Prix-Starter ganz besonders – Hockenheim und Spielberg. "Beide Strecken liegen mir sehr, somit fahre ich dort besonders gern." Sein Teamkollege Ben Dörr fiebert vor allem den Läufen auf dem Nürburgringring entgegen. Besonders freut sich Dörr erneut auf den Nürburgring.
Dort lief es für ihn mit der Pole Position - der ersten DTM-Pole für McLaren - im vergangenen Jahr bereits besonders gut. 2026 soll es für ihn noch weiter nach vorne gehen. "Ich erwarte, dass wir durchweg gute Ergebnisse erzielen und im Laufe der Saison auch das ein oder andere Highlight setzen können", sagte Dörr. Nach dem bislang erfolgreichsten Jahr der Teamgeschichte steigen damit auch die Zielsetzungen für 2026 klar: Nach zwei DTM-Jahren im Lernprozess will sich Dörr Motorsport dauerhaft in der Spitzengruppe etablieren.
"Wir wollen uns konstant in den Top-5 positionieren und idealerweise auch gemeinsam mit McLaren den Sprung auf das Podium schaffen." Dafür habe das Team sich in nahezu allen Bereichen neu aufgestellt - von personellen Verstärkungen über die Weiterentwicklung der Fahrzeuge bis hin zu umfangreichen Testprogrammen. Die dabei gewonnenen Daten stimmen Rainer Dörr zuversichtlich: "Unsere Testdaten stimmen uns sehr zuversichtlich und zeigen, dass wir einen deutlichen Schritt nach vorn gemacht haben."



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