DTM

DTM-Gaststarter Button zeigt Honda NSX für Hockenheim-Finale

Jenson Button präsentiert seinen Rennwagen für den Gaststart der Super GT beim DTM-Finale auf dem Hockenheimring. BoP-Test vor dem Rennwochenende.
von Robert Seiwert

Motorsport-Magazin.com - Jenson Button rührt kräftig die Werbetrommel für den Gaststart der Super GT beim DTM-Finale in Hockenheim (04.-06. Oktober). Nachdem der frühere Formel-1-Weltmeister seine Teilnahme bereits in Eigenregie via Instagram bekanntgegeben hatte, legt er jetzt nach: In seinen sozialen Medien zeigt Button die Version des Honda NSX, mit dem er auf dem Hockenheimring die beiden Rennen gemeinsam mit der DTM bestreiten wird.

Wie in der Super GT, startet Button auch im Rahmen der DTM in einem blau lackierten Honda seines Teams Kunimitsu. Für den Gasteinsatz erhielt das Logo von Sponsor ZF aus Friedrichshafen noch etwas mehr Platz auf der Motorhaube - und erinnert stark an das Fahrzeugdesign von BMW-Fahrer Philipp Eng.

"Da enden aber auch die Ähnlichkeiten", antwortete Button auf diesen Hinweis des ehemaligen BMW-Werksfahrers Antonio Felix da Costa. Tatsächlich werkelt im Honda NSX, den sich Button in der Super GT mit Teamkollege Naoki Yamamoto teilt, wie im Serienmodell ein Mittelmotor.

Und das zum vorerst letzten Mal, denn ab der Saison 2020 wechselt Honda auf einen Frontmotor, um dem Class-1-Reglement zu entsprechen. Das gab der Hersteller auf einer Pressekonferenz in dieser Woche bekannt.

Superstar Button bestreitet auf dem Hockenheimring sowohl das Samstags- als auch das Sonntagsrennen. Bei den Super-GT-Mitstreitern Nissan und Lexus wechseln sich die Fahrer an beiden Tagen ab.

Für Toyota-Tochter Lexus gehen Nick Cassidy und Ryo Hirakawa an den Start. Ab 2020 wird der Lexus LC500 durch die neue Toyota Supra GR ersetzt, die der Autobauer in dieser Woche der Öffentlichkeit präsentierte. Den Nissan GT-R teilen sich beim DTM-Finale die mehrfahren Super-GT-Champions Ronnie Quintarelli und Tsugio Matsuda.

Durch die Gaststarts der drei japanischen Hersteller wächst das Starterfeld von 18 auf 21 Autos an. Am Donnerstag vor dem Rennwochenende absolvieren Honda, Nissan und Lexus einen Test auf der badischen Rennstrecke. Auf Basis der Rundenzeiten wird eine Balance of Performance erstellt, um ein vergleichbares Niveau mit den DTM-Pendants herzustellen.

Diese BoP kommt auch beim anschließenden 'Dream Race' in Fuji (23./24. November) zum Einsatz. Audi und BMW schicken eine noch zu bestimmende Anzahl an Fahrzeugen nach Japan, wo sie in zwei Show-Rennen nach DTM-Reglement auf die GT500-Boliden aus der Super GT treffen.

DTM-Neueinsteiger R-Motorsport verzichtet nach Informationen von Motorsport-Magazin.com mit seinen Aston Martin Vantages auf die Teilnahme in Fuji.


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