DTM

DTM Hockenheim 2019: Jenson Button bestätigt Gaststart

Ein großer Name bereichert das diesjährige DTM-Finale auf dem Hockenheimring. Der frühere Formel-1-Weltmeister Jenson Button kündigt sich an.
von Robert Seiwert

Motorsport-Magazin.com - Der große Wunsch der DTM ist in Erfüllung gegangen: Jenson Button tritt beim DTM-Finale auf dem Hockenheimring (04.-06. Oktober) als Gaststarter an. Der Formel-1-Weltmeister von 2009 fährt einen Honda NSX, der neben je einem Super-GT-Rennwagen von Lexus und Nissan beim regulären Saisonfinale der Tourenwagenserie gastieren wird.

"Während meiner Karriere war ich immer ein großer Befürworter unterschiedlicher Formen des hochklassigen Motorsports", schreibt Button auf seinem Instagram-Kanal. "Nach der F1 war es mein Plan, nach neuen Möglichkeiten und Herausforderungen in unterschiedlichen Kategorien zu suchen. Jetzt freue ich mich, dass mir eine weitere solche Gelegenheit durch Honda, GTA und DTM gegeben worden ist."

Seit einiger Zeit steht fest, dass drei Autos aus der japanischen GT500-Klasse im Rahmen des Finales auf der badischen Traditionsstrecke starten werden, nachdem ein geplantes Einzel-Event in Europa nicht zustande kam. Nach dem DTM-Abschluss reist eine deutsche Delegation von sechs bis zehn Rennwagen ihrerseits nach Fuji, um dort am 23./24. November gemeinsam mit der Super GT ein sogenanntes 'Dream Race' auszutragen.

Mit Button startet in der Hockenheim der große Name, den sich die DTM gewünscht hatte. Der Brite gewann 2018 die Super-GT-Meisterschaft und tritt auch in diesem Jahr wieder für Honda an. Aktuell liegt Button gemeinsam mit Teamkollege Naoki Yamamoto auf dem fünften Platz in der Meisterschaft. Nissan bestätigte an diesem Sonntag Ronnie Quintarelli und Tsugio Matsuda als Piloten, Lexus setzt auf Nick Cassidy und Ryo Hirakawa.

In Hockenheim und Fuji werden die Super-GT-Boliden mit einer Balance of Performance angeglichen, um für einen ausgeglichenen Wettbewerb mit der DTM zu sorgen. Gefahren wird nach dem Reglement der DTM-Dachorganisation ITR, also auch ohne Fahrerwechsel wie in Japan.

Alle Hersteller starten zudem auf Hankook-Reifen, obwohl in der Super GT selbst freie Reifenwahl herrscht. Die japanischen Vertreter haben bereits mit den unbekannten Reifen getestet und ihre Autos inzwischen nach Deutschland transportiert.


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