DTM

DTM-Test Lausitzring: Audi-Dreifachspitze zum Auftakt

Bei den ITR-Testfahrten in der Lausitz messen sich die DTM-Hersteller ein letztes Mal vor dem Saisonstart. Audi gibt am Montag den Ton an.
von Robert Seiwert

Motorsport-Magazin.com - Das Warten hat ein Ende: An diesem Montag hat die DTM mit den abschließenden Testfahrten vor dem Saisonstart auf dem Lausitzring begonnen. Zum Auftakt der vier Tage sicherte sich Audi die erste Bestzeit bei den offiziellen ITR-Testfahrten. Mike Rockenfeller, Jamie Green und Nico Müller bestimmten das Geschehen an der Spitze der Zeitenliste sowohl am Vor- als auch am Nachmittag.

Rockenfeller erzielte mit dem Turbo-Audi am Vormittag die Tagesbestzeit in 1:35.190 Minuten. Zum Vergleich: 2018 sicherte sich der damalige Mercedes-Pilot Lucas Auer am Lausitzring die Pole Position mit einer Bestzeit von 1:37.343 Minuten. Die Mehrleistung der neuen Turbo-Generation zeigte sich also schon am ersten der vier Testtage auf dem 4,570 Kilometer langen Kurs.

Rockenfeller sicherte sich in beiden Sessions am Montag die Bestzeit. "Wir haben einiges erledigt, aber wollen eigentlich immer mehr Zeit", sagte Rockenfeller. "In gewissen Bereichen war ich recht happy mit dem Auto. Bei den Longruns gibt es noch einiges auszusortieren. Der neue Motor macht großen Spaß und wir müssen auf die Reifen aufpassen."

Dahinter reihte sich Audi-Markenkollege Jamie Green mit einer persönlichen Bestzeit von 1:35.233 Minuten ein. Platz drei in der Zeitentabelle ging mit Nico Müller (1:35.569) an einen weiteren Audi-Fahrer.

Hinter dem Trio aus Ingolstadt folgte mit Bruno Spengler der bestplatzierte BMW-Pilot auf der vierten Position. Der Franko-Kanadier erzielte im BMW M4 DTM eine persönliche Bestzeit von 1:35.957 Minuten - 0,767 Sekunden Rückstand auf Spitzenreiter Rockenfeller. Die zweitschnellste BMW-Zeit ging auf das Konto von Timo Glock (1:36.030 am Vormittag).

DTM-Rookie Jonathan Aberdein (1:36.053 am Vormittag) fuhr im Kunden-Audi von WRT auf den sechsten Platz im Zeitentableau. Dahinter folgte mit DTM-Neueinsteiger Ferdinand Habsburg der erste Aston Martin Vantage DTM, mit dem R-Motorsport in diesem Jahr sein Debüt in der Tourenwagenserie gibt. Der junge Österreicher erzielte seine schnellste Rundenzeit in 1:37.053 Minuten.

Habsburg platzierte sich in der Zeitenliste direkt vor seinem Teamkollegen Daniel Juncadella. Der frühere Mercedes-Pilot fuhr seinen besten Umlauf am Nachmittag in 1:36.705 Minuten und war damit zwei Zehntelsekunden langsamer als Habsburg.

Die Rundenzeiten vom Montag vermitteln einen kleinen Eindruck über die Hierarchie in der DTM, dürften in den kommenden Tagen aber noch fallen. Nicht weniger interessant ist ein Blick auf die abgespulten Runden in der Lausitz - vor allem angesichts der brandneuen Rennwagen, die 2019 mit Turbo-Power ausgerüstet sind.

Rockenfeller (101 Runden), Green (84) und Müller (124) legten für Audi zusammen 309 Runden zurück. Das BMW-Trio Spengler (108), Glock (84) und Eriksson (36) kam auf 228 Umläufe in der Lausitz. R-Motorsport sammelte durch Juncadella (118) und Habsburg (95) gemeinsam 213 Runden mit dem Aston Martin. Aberdein legte 67 Runden im WRT-Audi zurück.

Am Dienstag steht der zweite der vier Testtage auf dem Programm. Gleichzeitig richtet die DTM-Dachorganisation ITR einen Medien-Tag mit zahlreichen Pressekonferenzen aus. Motorsport-Magazin.com ist vor Ort und berichtet direkt aus dem Fahrerlager.

DTM-Test Lausitzring: Ergebnisse Tag 1

Position Fahrer Hersteller Pers. Bestzeit Runden (gesamt)
1 Mike Rockenfeller Audi 1:35.190 101
2 Jamie Green Audi 1:35.233 84
3 Nico Müller Audi 1:35.569 124
4 Bruno Spengler BMW 1:35.957 108
5 Timo Glock BMW 1:36.030 84
6 Jonathan Aberdein WRT-Audi 1:36.053 67
7 Ferdinand Habsburg R-Motorsport 1:36.503 95
8 Daniel Juncadella R-Motorsport 1:36.705 118
9 Joel Eriksson BMW 1:37.380 36

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