DTM

DTM-Test Hockenheim: Wieder Bestzeit für BMW, Wehrlein Dritter

BMW sichert sich bei den DTM-Testfahrten auf dem Hockenheimring die zweite Bestzeit. Audi, BMW und Mercedes in den Top-3 - Abstände ultra-eng beisammen.
von Robert Seiwert

Motorsport-Magazin.com - So langsam wird es ernst: Die DTM biegt bei den Testfahrten in Hockenheim in die Schlussphase vor dem Saisonstart an gleicher Stelle ein. Am Mittwoch sicherte sich Bruno Spengler die Bestzeit. Der BMW-Pilot brauchte für seine schnellste Runde am Vormittag 1:32.089 Minuten und erzielte damit die absolute Bestmarke bei den abschließenden Tests im Motodrom. Damit gingen zwei von drei Tages-Bestzeiten an BMW.

Spengler unterbot die von Markenkollege Marco Wittmann aufgestellte bisherige Bestzeit (1:32.378) um knapp drei Zehntelsekunden. Zum Vergleich: Lucas Auer brauchte beim ersten Hockenheim-Qualifying 2017 für die Pole Position 1:30.849 Minuten.

Hinter Spengler belegte Rookie Robin Frijns den zweiten Platz in der Zeitentabelle. Der niederländische Rookie brauchte für seine schnellste Runde im Audi 1:32.134 Minuten. Knapp dahinter reihte sich Pascal Wehrlein auf dem dritten Platz ein. Mit dem DTM-Rückkehrer waren alle drei Hersteller am Mittwoch auf den vordersten drei Plätzen vertreten.

Die beiden BMW-Piloten Augusto Farfus und der zweifache Meister Wittmann komplettierten die Top-5 am vorletzten Testtag auf dem Hockenheimring. Aufgrund von noch mehr Einheitsbauteilen erwarten Experten eine extrem enge Saison. Ein Beleg dafür waren die Abstände am Mittwoch: Spengler und den Fünftplatzierten Wittmann trennten nur 0,138 Sekunden.

Das Kilometer-Pensum war bei Audi, BMW und Mercedes ziemlich ähnlich. Robin Frijns, Mike Rockenfeller, Jamie Green und Nico Müller legten zusammen 413 Runden zurück. Bruno Spengler, Marco Wittmann und Augusto Farfus sammelten gemeinsam 408 Runden für die BMW-Ingenieure. Mercedes schaffte durch Pascal Wehrlein, Daniel Juncadella, Lucas Auer und Paul Di Resta insgesamt 406 Runden.

Juncadella saß nach seinem Schlüsselbeinbruch erneut am Steuer des Mercedes. Am Vormittag schaffte der Spanier 55 Runden, bevor er Markenkollege Di Resta das Cockpit am Nachmittag überließ. Juncadella: "Am Montag saß ich das erste Mal wieder im Auto und wurde darin angeschnallt. Danach war ich mir nicht ganz sicher, ob ich so am Dienstag würde fahren können. Aber nach dem ersten Run habe ich bemerkt, dass wir nur ein paar Anpassungen am Lenkrad und dem Sitz benötigen."

Am Donnerstag steht der letzte Einsatz auf dem Programm. Audi lässt Robin Frijns, Nico Müller, Loïc Duval und den amtierenden Champion Rene Rast ans Steuer. BMW setzt auf das Trio Timo Glock, Philipp Eng, Joel Eriksson. Mercedes setzt Lucas Auer, Pascal Wehrlein und Paul Di Resta im Mercedes-AMG C 63 ein.

Hockenheim-Test: Zeiten am Mittwoch

Fahrer Hersteller Zeit Runden
1 Bruno Spengler BMW 1:32.089 132
2 Robin Frijns Audi 1:32.134 68
3 Pascal Wehrlein Mercedes 1:32.169 133
4 Augusto Farfus BMW 1:32.180 141
5 Marco Wittmann BMW 1:32.227 135
6 Mike Rockenfeller Audi 1:32.281 131
7 Daniel Juncadella Mercedes 1:32.361 55
8 Jamie Green Audi 1:32.805 123
9 Lucas Auer Mercedes 1:32.912 138
10 Nico Müller Audi 1:33.239 91
11 Paul Di Resta Mercedes 1:33.487 80

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