Platz elf unter 13 Fahrern im Ziel sieht nicht unbedingt wie ein großer Erfolg aus, doch Marco Simoncelli war nach seinem MotoGP-Debüt in Katar ganz zufrieden damit. "Ich würde es ein ordentliches Debüt nennen. Nachdem ich bei den Wintertests Probleme hatte, haben wir heute Abend gesehen, dass ich mit dem Mittelfeld kämpfen kann - mit der Spitze noch nicht. Mit meiner ersten Rennhälfte bin ich zufrieden, aber als die Reifen nachließen, konnte ich mit dem Tempo von Capirossi und Edwards nicht mithalten und musste die Ruder wieder einziehen", sagte der Italiener. Da er alleine dann keinen guten Rhythmus fand, wurde er langsamer, was aber nicht mehr allzu viel ausmachte.
Als letzter der 13 Angekommenen war die Stimmung bei Marco Melandri im tiefsten Keller. Er fand, er hatte eines der schlechtesten Rennen seiner Karriere gehabt. "Es war unmöglich für mich, zu fahren - ich hatte vom Start weg Probleme und nach ein paar Runden wurde es schlimmer, da das Motorbrems-System ausfiel, wodurch ich nicht einmal ordentlich bremsen konnte. Es war auch etwas bei der Gasleitung falsch und ich konnte nicht herausfinden, wie weit ich das Gas aufmachen musste - manchmal war es zu viel und die Maschine drohte an Kurvenausgängen auszubrechen", berichtete Melandri.
Das schlechte Rennen war für ihn aber nur das Ende eines schlechten Wochenendes, er wollte nun einfach den Glauben daran behalten, dass sein Team ihm helfen kann. "Leider bin ich ein sensibler Fahrer mit einem speziellen Stil und es sieht so aus, als wäre diese Maschine nicht die beste Lösung für mich. Ich bin wirklich verärgert", meinte er noch.

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