Nicht einmal Qualifyier aufgezogen - Melandri nur ohne Pushen schnell
Marco Melandri war am Samstag in Valencia schnell - allerdings nur am Morgen. Als er wieder pushen musste kamen die alten Probleme zurück.
Falko Schoklitsch
Im Nassen war es noch halbwegs gelaufen, Foto: Ducati
Der Samstag in Valencia hatte einen kurzen Lichtblick für Marco Melandri parat. Denn im Training am Morgen tauchte der Italiener auf Rang drei auf. Am Nachmittag war damit aber wieder Schluss, denn es ging zurück auf Rang 18. Seine Erklärung dafür klang wie folgt: "Als die Zeiten heute Morgen auf nasser Strecke langsamer waren, konnte ich mit den Schnellsten mithalten, ohne so sehr zu pushen. Als ich dann pushte, begannen die alten Probleme wieder."
Die alten Probleme lassen sich unter der Bezeichnung "kein Gefühl" am einfachsten zusammenfassen. Denn Melandri spürte wieder einmal nicht, was die Maschine machte und machte deswegen Fehler - darunter auch sein Sturz, der aber glimpflich ausfiel. "Danach wurde die Situation nicht besser und ich tat nicht einmal Qualifyier drauf, also werde ich morgen von ganz hinten starten."
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