Die Überflutungen der vergangenen Tage blieben der MotoGP am Freitag in Brasilien erspart, das 1. Freie Training ging aber dennoch auf größtenteils nasser Strecke mit nur einer schmalen trockenen Linie über die Bühne. Pedro Acosta schnappte sich dabei die Bestzeit in Goiania.

Das Ergebnis: Acosta setzte sich auf Regenreifen um 0,087 Sekunden vor Jack Miller durch, der als erster Fahrer auf Slicks setzte. Dahinter landeten Marco Bezzecchi, Marc Marquez und Franco Morbidelli. Maverick Vinales belegte Rang sechs vor Jorge Martin. Fermin Aldeguer präsentierte sich bei seinem Comeback nach Oberschenkelbruch als Achter stark. Die Top-Ten komplettierten Francesco Bagnaia und Alex Marquez. Fabio Quartararo wurde 22. und Letzter.

Stürze, Defekte & Zwischenfälle: Francesco Bagnaia erlebte bereits in seiner ersten Outlap eine Schrecksekunde. Er verlor beim Anbremsen zu Kurve vier die Kontrolle über seine Ducati und konnte nur mit Mühe einen Sturz vermeiden.

Mit Joan Mir kam nur wenig später der erste Fahrer von der Strecke ab. Er musste in das Kiesbett von Turn 10, hielt seine Honda aber auf den Rädern.

Pedro Acosta verbremste sich in Kurve sechs und pflügte ebenfalls durch den Kies.

Das Wetter: Nach starken Regenfällen in der Nacht und am Morgen konnte der Streckenbetrieb in Goiania am Freitag erst verspätet starten, zuvor musste noch Wasser abgepumpt werden. Um 12:05 Uhr Ortszeit konnte es dann aber loslegen. Die Strecke war zu Beginn der Session noch nass, die dunklen Wolken waren aber der Sonne gewichen und so trocknete der Asphalt. Bereits vor Halbzeit der Session wurden die ersten Slicks an Jack Millers Yamaha aufgezogen, die schnellsten Zeiten allerdings bis zum Ende auf Regenreifen gefahren.