Der 1000. Grand Prix der Königsklasse hat einen würdigen Sieger. Marc Marquez gewinnt erstmals das MotoGP-Rennen in Spielberg. Fermin Aldeguer zeigt groß auf und wird starker Zweiter. Polesitter Marco Bezzecchi komplettiert das Podium. Alex Marquez wird nur Zehnter.

In der Fahrer-WM liegt Marc Marquez nun bereits 142 Punkte vor Bruder Alex.

MotoGP Spielberg: Der Rennfilm

Die Startaufstellung: 1. Bezzecchi, 2. A. Marquez, 3. Bagnaia, 4. M. Marquez, 5. Bastianini, 6. Aldeguer, 7. Acosta, 8. Morbidelli, 9. R. Fernandez, 10. Mir, 11. Binder, 12. Zarco, 13. Marini, 14. Martin, 15. Di Giannantonio, 16. Quartararo, 17. Rins, 18. Oliveira, 19. Ogura, 20. Miller, DNS Vinales

Start: Marco Bezzecchi kann seine Pole Position verteidigen, dahinter reihen sich Francesco Bagnaia, Marc Marquez, Alex Marquez und Pedro Acosta ein.

Runde 1/28: Marc Marquez greift in Kurve drei Bagnaia an, doch der kann sich auf der Gegengerade wieder neben Marquez setzen und in Turn 4 kontern. Bagnaia weiterhin vor Marc Marquez.

Runde 2/28: Marc Marquez attackiert Bagnaia erneut in Kurve drei und dieses Mal hat Bagnaia keine Antwort. Marc Marquez damit auf P2, knapp sieben Zehntel hinter Bezzecchi.

Runde 3/28: Alex Marquez bestreitet seine Longlap, die er für die Kollision mit Joan Mir in Brünn erhalten hat, und fällt dadurch auf Rang vier auf 13 zurück.

Runde 7/28: Hinter den Top-Vier Bezzecchi, Marc Marquez, Bagnaia und Acosta geht es heiß her. Raul Fernandez schickt Brad Binder im Kampf um P5 in der Zielkurve von der Strecke, Fermin Aldeguer schießt auf der Innenbahn durch. Aldeguer ist nun Fünfter vor Fernandez, Enea Bastianini, Joan Mir und Binder.

Runde 9/28: Alex Marquez ist an Johann Zarco vorbei und damit zurück in den Top-Ten.

Runde 12/28: Marc Marquez hat die zwischenzeitlich auf mehr als sieben Zehntelsekunden angewachsene Lücke zu Bezzecchi wieder geschlossen und hängt jetzt am Hinterrad der Aprilia.

Runde 13/28: Bezzecchi kontert! Er schraubt seinen Vorsprung wieder auf mehr als neun Zehntel.

Runde 15/28: Jorge Martin ist gestürzt! Er hat in der schnellen Kurve sieben die Kontrolle über seine Aprilia verloren. Der 2025 bereits drei Mal verletzte Weltmeister wirkt angeschlagen und begibt sich zum Check ins Medical Center, ist aber wenig später bereits zurück in der Aprilia-Box.

Runde 18/28: Acosta drückt sich in der vorletzten Kurve an Bagnaia vorbei, der dadurch weit gehen muss und auch Platz vier an Fermin Aldeguer verliert.

Runde 19/28: Marc Marquez beschleunigt auf der Gegengerade Bezzecchi aus und geht in Führung, der kontert aber mit voller Härte in Turn 6 und schnappt sich P1 zurück.

Runde 20/28: Nächste Attacke! Marc Marquez setzt sich vor Kurve eins neben Bezzecchi auf die Innenbahn, der Aprilia-Mann muss weitgehen und Marquez vorbeilassen. Marquez führt.

Aldeguer drückt sich unterdessen in der Schikane an Acosta vorbei und ist neuer Dritter.

Runde 21/28: Fabio Di Giannantonio rollt mit einer brennenden Ducati GP25 aus.

Runde 22/28: Bagnaia fällt weiter zurück. Er geht in Turn 4 weit und Bastianini nimmt ihm Platz fünf ab.

Runde 23/28: Das Rennen an der Spitze ist noch nicht entschieden. Marc Marquez liegt sechs Zehntel vor Bezzecchi, direkt hinter dem lauert aber Aldeguer, der mit toller Pace den Anschluss gefunden hat.

Runde 24/28: Aldeguer kassiert Bezzecchi in Turn 3! Der Rookie liegt jetzt auf Platz zwei, 1,2 Sekunden hinter Leader Marc Marquez.

Runde 27/28: Marc Marquez hat das Tempo wieder etwas angezogen und hält seinen Polster gegenüber Aldeguer konstant im Bereich von rund neun Zehntelsekunden.

Bagnaia wird durchgereicht und fällt auch hinter Mir und Binder auf Rang acht zurück.

Ziel: Marc Marquez gewinnt 1,118 Sekunden vor Aldeguer, Bezzecchi wird Dritter. Acosta holt Rang vier vor Bastianini, Mir und Binder. Bagnaia muss sich mit P8 begnügen. Rang neun geht an Raul Fernandez, Alex Marquez kommt über Platz zehn nicht hinaus. Morbidelli wird Elfter vor Zarco, Marini und Ogura. Der letzte Punkt geht an Quartararo.

Die Stimmen vom MotoGP-Podium in Spielberg

Marc Marquez (Sieger, Ducati):
"Ich bin überglücklich endlich den ersten Sieg hier in Österreich geholt zu haben. Ich habe es ja schon am Donnerstag gesagt: Diesmal sitze ich auf dem roten Motorrad. Wir haben ein gutes Setup, besonders für die angefahrenen Reifen, gefunden. Wir haben es bei Marco Bezzeccchi gesehen. Am Anfang war er sehr stark. Ich hatte es versucht, aber es war zu viel Risiko. Ich zog es vor, abzuwarten und am Ende zu attackieren. Aber dann kam noch ein Außenseiter in Form von Aldeguer daher. Er kam wirklich schnell daher. Sechs Siege in Serie, ich bin überglücklich."

Fermin Aldeguer (Zweiter, Gresini):
"Ich bin sehr glücklich. Österreich ist eigentlich keine meiner Lieblingsstrecken, wie Le Mans. Auf angefahrenen Reifen sind wir sehr schnell. Wir müssen unsere Arbeit aufrechterhalten. Ich muss dem gesamten Gresini-Team und Ducati danken. Dieses Rennen ist für Borja Gomez und Pau Alsina."

Marco Bezzecchi (Dritter, Aprilia):
"Im gesamten bin ich mit dem Wochenende sehr zufrieden. Wir haben uns von einem sehr schwierigen Freitag erholt. Danach die Pole-Position und ein Podium zu holen war fantastisch. Ich habe alles gegeben, aber leider hatte ich am Ende ein paar Problem am Motorrad. Ich musste rausnehmen. Aber mein Team und die Fabrik haben wundervolle Arbeit geleistet. Ich möchte mich bei ihnen bedanken."