MotoGP-Frachtflugzeug kaputt: Ducati bangt um Bikes
Logistikprobleme für drei MotoGP-Teams aus dem Ducati-Lager: Ihre Fracht hängt in Kenia fest, die Zeit bis zum Argentinien-Grand-Prix wird knapp.
Markus ZörwegLesezeit: 1 Min
Markus ZörwegRessortleiter | Motorrad
Mit der überragenden MSM-Motorradgang hält Markus den Laden bei MotoGP, WSBK & Co. am Laufen. Irritiert gerne mit österreichischem Akzent.MEHR
Bei Überseerennen wird die gesamte Fracht in Flugcontainer verpackt, Foto: MotoGP.com
Bangen bei Ducati: Fünf von der MotoGP gecharterte Transportflugzeuge hätten die gesamte Fracht des Paddocks von Indonesien zum Argentinien-Grand-Prix an diesem Wochenende in Termas de Rio Hondo bringen sollen.
Eines davon steht nun aber mit technischen Schwierigkeiten am Flughafen von Mombasa in Kenia. An Bord: Das Material des Ducati-Werksteams sowie der Kundenrennställe von Gresini und VR46.
Die vier intakten Flugzeuge sind bereits am Samstag in Termas de Rio Hondo gelandet. Die defekte Maschine hätte am Mittwoch in Argentinien aufsetzen sollen, doch die Reparaturarbeiten verzögern sich.
Mit einer Ankunft des Flugzeugs ist nun frühestens am Donnerstag zu rechnen. Dann müsste Ducati innerhalb kürzester Zeit die gesamte Boxeninfrastruktur aufbauen und die Maschinen einsatzbereit machen. Ein Wettlauf gegen die Zeit, denn das erste Training zum Argentinien-GP beginnt bereits um 10:50 Uhr Ortszeit am Freitag.
Die MotoGP gibt an diesem Wochenende nach zwei Jahren Pause ihr Comeback in Südamerika. Die Corona-Pandemie machte 2020 und 2021 ein Rennen in Argentinien unmöglich.
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