1. Enea Bastianini (Gresini Ducati): "Ich bin sehr zufrieden mit diesen beiden Testtagen. Gestern konnte ich mich gut an meine neue GP21 anpassen und heute konnte ich bereits auf die Jagd nach der Bestzeit gehen. Im Vorjahr war mein Qualifying ein Desaster, aber diesmal bin ich schnell. Auf diesem Motorrad habe ich mich schon beim ersten Test in Jerez nach wenigen Runden wohl gefühlt. Das Klassement ist aber sehr eng - zehn Fahrer liegen innerhalb von drei Zehntelsekunden."

2. Aleix Espargaro (Aprilia): "Ich wollte eigentlich Zeiten im 1:57er-Bereich fahren, aber leider sind mir ein paar kleine Fehler unterlaufen und deshalb habe ich das nicht geschafft. Wir sind aber mitten in der Spitze angekommen und ich habe eine gute Pace. Ich konnte heute konstante Rundenzeiten zeigen, auch wenn ich meine Rennsimulation nicht durchziehen konnte und nur einen Longrun von zwölf Runden gefahren bin."

3. Jorge Martin (Pramac Ducati): "Ich bin zufrieden mit dem heutigen Tag. Ich hatte ein paar Probleme mit dem Grip des Hinterreifens, aber wir konnten das verbessern. Wir müssen aber noch am Setup und an der Elektronik feilen, denn beim neuen Motor hat sich einiges verändert. Aufgrund von Problemen mit der Elektronik konnte ich nicht allzu viele Runden fahren heute. Das Package ist konkurrenzfähiger als im vergangenen Jahr, aber im Moment sieht es noch nicht besser aus. "

4. Alex Rins (Suzuki): "Heute war die erste Stunde quasi wie ein Qualifying für alle. Erst danach haben wir neue Teile getestet und konnten unsere Pace verbessern. Ich bin schneller als gestern und fühle mich schon bereit für das erste Rennen in Katar. Meine schnellste Runde habe ich auf Soft-Reifen in einem drei Runden langen Stint erzielt und war sehr überrascht über die gute Zeit."

Quartararo frustriert: Kaum Fortschritte bei Yamaha: (12:33 Min.)

5. Maverick Vinales (Aprilia): "Ich bin zufrieden mit dem ersten Test und habe mich auf dem Motorrad sehr wohlgefühlt. Besonders überrascht war ich von unserer Pace auf gebrauchten Reifen. Auf einer schnellen Runde kann ich das Potenzial des Bikes aber noch nicht voll abrufen. Ich muss mich noch ein wenig daran gewöhnen, wie sich dieses Motorrad verhält."

6. Francesco Bagnaia (Ducati): "Wenn man mit einem neuen Motorrad beginnt, bedeutet das immer viel Arbeit. Gestern lief es bereits gut und heute Morgen gelang uns ein weiterer Schritt nach vorne. Die Pace ist sehr gut und wenn heute bereits ein Rennen gewesen wäre, hätten wir sehr gut abgeschnitten. Die größte Baustelle haben wir bei der Elektronik, die wir noch genau auf den neuen Motor abstimmen müssen."

7. Fabio Quartararo (Yamaha): "Mit meiner Pace kann ich zufrieden sein. Ich habe mit zwei Reifensätze für eine Time Attack aufgehoben, aber dann kam leider der Regen. Auf eine schnelle Runde haben wir also noch Raum für Verbesserungen. Es sieht so aus, als hätten Suzuki und Honda die größten Sprünge nach vorne gemacht. Das ist eine Überraschung."

8. Marc Marquez (Repsol Honda): "Ich fühle mich gut, obwohl ich erst vor zwei Wochen mit dem körperlichen Training begonnen habe. Gestern lief es gut, heute war es mir aber unmöglich, eine konstante Pace zu halten. Ich wollte zu Mittag eigentlich durchfahren, habe mich dann aber entschieden, eine Pause bis zum Nachmittag einzulegen. Für mich ist es jedenfalls das beste Training, wenn ich auf meinem Motorrad sitze."

Marquez geht volles Risiko: Zwei MotoGP-Crashes in Sepang: (11:24 Min.)

9. Johann Zarco (Pramac Ducati): "Ich bin zufrieden mit unserer Arbeit und mit meinem Gefühl auf dem Motorrad. Wir sind heute auch auf nasser Strecke gefahren und auch dort war mein Gefühl gut. Es gibt noch einige Bereiche, in denen wir uns verbessern können, aber wir werden die Zeit bis Katar sicherlich nutzen."

10. Pol Espargaro (Repsol Honda): "Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden. Da wir ein komplett neues Motorrad am Start haben, fehlt uns auf eine schnelle Runde aber noch das Vertrauen. Das Motorrad ist noch jung und muss sich verbessern, aber wir sind schon auf einem guten Weg. Im Hinblick auf die Pace sehen wir bereits Fortschritte, aber bei so engen Abständen werden die Qualifyings in diesem Jahr wieder entscheiden."

11. Luca Marini (VR46 Ducati): "Ich bin glücklich mit dem zweiten Testtag. Mit der erarbeiteten Basis kann ich zufrieden sein. Beide Motorräder liefen heute perfekt und ich war von Beginn an schnell. Ich wollte am Nachmittag eigentlich eine Qualifying-Simulation bestreiten, aber das Wetter hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht."

12. Joan Mir (Suzuki): "Ich bin ziemlich glücklich. Wir haben heute etwas mehr vom Potenzial des neuen Motorrads und des neuen Motors gesehen. Meine Pace war stark und das Gefühl gut. Ich kann mich über diesen Test wahrlich nicht beschweren. Zwei Tage sind aber nicht genug, um alles zu verstehen. Deshalb hoffe ich, dass wir in Mandalika noch etwas mehr herauskitzeln können."

13. Taka Nakagami (LCR Honda): "Wir hatten hier in Sepang zwei gute Testtage und ich bin mit unseren Fortschritten sehr zufrieden. Im Vergleich zum Samstag habe ich viel mehr Vertrauen auf dem Motorrad gefunden. Das neue Bike hat großes Potenzial."

14. Jack Miller (Ducati): "Heute konnten wir aufgrund der Daten von gestern einen großen Schritt machen. Ich habe mich deutlich wohler gefühlt, bin aber noch nicht dort, wo ich gerne wäre. Der Test war produktiv und ich konnte mich durch viele Teile arbeiten. Und ich hatte wirklich viele verschieden Teile zu testen. Heute konnte ich nur eine Time Attack setzen, da ich meine erste wegen eines Problems abbrechen musste."

15. Miguel Oliveira (KTM): "Es gab Fortschritte. Die Pace hätte besser sein können, aber wir sind immer noch am Ausprobieren von neuen Lösungen. Ich konnte ohne großes Risiko die Rundenzeit fahren, die ich hier vor zwei Jahren erzielt habe. Daher verlasse ich diese Strecke mit positiven Gefühlen."

Marco Bezzecchi war der schnellste Rookie in Sepang -
Marco Bezzecchi war der schnellste Rookie in Sepang -Foto: gp-photo.de / Ronny Lekl

16. Marco Bezzecchi (VR46 Ducati): "Ehrlich gesagt habe ich mit so einer Rundenzeit nicht gerechnet! Leider bin ich am Vormittag unmittelbar vor meiner schnellsten Runde zu weit in die letzte Kurve eingetaucht, in den Kies gekommen und gestürzt. Ich musste an die Box und konnte erst danach meine persönliche Bestzeit setzen. Verglichen mit den ersten Tagen auf dem Motorrad, fühle ich mich schon sehr gut."

17. Alex Marquez (LCR Honda): "Wir haben heute gute Arbeit geleistet. Das Wichtigste für uns ist, das Motorrad kennenzulernen, viele Runden zu fahren und Informationen für die Zukunft zu sammeln. Es ist noch Raum für Verbesserungen, aber was das Setup und die Performance betrifft haben wir eine gute Basis. Ich bin heute eine Rennsimulation gefahren und die Pace war nicht schlecht. Leider hatte ich bei meiner Time-Attack einen kleinen Sturz."

18. Brad Binder (KTM): "Diese beiden Tage waren eine große Herausforderung. Wir brauchen noch etwas Zeit, um das Maximum aus unserem Paket herauszuholen. Wir haben ein paar Änderungen an unserem Motorrad, sehen aber eine ähnliche Performance wie im vergangenen Jahr. Wir müssen herausfinden, woran das liegt. Ich sehe sehr viel Potenzial, aber das müssen wir eben erst herauskitzeln."

19. Raul Fernandez (Tech3 KTM): "Körperlich geht es mir gut, obwohl ich hier mehr als 250 Runden abgespult habe. Wir werden in Indonesien mit dem gleichen Programm fortfahren. In den Daten habe ich gesehen, dass ich keine spezifische Schwachstelle habe, sondern in allen Bereichen ein bisschen verliere."

20. Fabio Di Giannantonio (Gresini Ducati): "Das waren zwei ganz wichtige Tage an denen uns wichtige Fortschritte gelungen sind. Am Samstag lief alles nach Plan. Heute hatten wir ein paar Probleme, die wir aber beheben konnten. Mit jeder Runde verstehe ich das Motorrad besser und mit jedem Run lerne ich auch das Team besser kennen. In Mandalika werde ich mich fast ausschließlich auf meinen Fahrstil und den Umgang mit den Reifen konzentrieren."

21. Cal Crutchlow (Yamaha): Aussage folgt

22. Andrea Dovizioso (RNF Yamaha): "Wir haben hier ein paar Fortschritte gemacht, aber ich kann mit diesem Test nicht zufrieden sein. Alle sind schnell und bei mir gibt es noch zu viele Dinge, die ich nicht verstehe oder noch nicht unter Kontrolle habe. So wie ich momentan fahre, reicht es noch nicht. Ich fühle auch das Reifen-Management noch nicht richtig. Leider haben wir hier nicht genug Reifen zur Verfügung um alle Teile ernsthaft miteinander vergleichen zu können."

23. Remy Gardner (Tech3 KTM): "Am Ende des Vormittags konnte ich nicht schon im Trockenen mehr auf die Strecke. Mein Handgelenk hat so sehr geschmerzt, dass ich nicht mehr weitermachen konnte. Es wäre nett gewesen, ein paar Runden auf nasser Piste zu drehen, aber es sieht so aus, als hätte ich nächste Woche eine Chance dazu. Ich hoffe, die viertägige Pause hilft mir jetzt bei der Regeneration, denn diese Woche hier in Sepang war sehr anstrengend."

24. Franco Morbidelli (Yamaha): "Auch heute haben wir Fortschritte erzielt. Wir wollten uns auf neuen Reifen verbessern und das ist uns gelungen. Auch bei der Pace konnten wir zulegen. Auf die Jagd nach einer schnellen Rundenzeit konnten wir uns aufgrund des Regens leider nicht mehr machen. Mir geht es mit diesem Motorrad aber von Tag zu Tag besser."

25. Darryn Binder (RNF Yamaha): "Gestern haben wir hart gearbeitet, aber nicht das verdiente Ergebnis eingefahren. Heute haben wir versucht, alles zu perfektionieren und zu lernen, doch dann hat es leider zu regnen begonnen. Immerhin konnte ich damit aber meine ersten Erfahrungen im Nassen sammeln. Alles in allem waren es zwei gute Tage."

26. Sylvain Guintoli (Suzuki): Aussage folgt

27. Takuya Tsuda (Suzuki): Aussage folgt