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Maverick Vinales: So lief Tag eins auf der Aprilia RS-GP

Am Dienstag fuhr Maverick Vinales erstmals die Aprilia RS-GP. Wir haben alle wichtigen Infos für euch direkt aus Misano.
von Markus Zörweg

Motorsport-Magazin.com - Nur elf Tage nach seinem offiziellen Rauswurf bei Yamaha saß Maverick Vinales am Dienstag wieder auf einem MotoGP-Bike. Er testete in Misano erstmals die Aprilia RS-GP. Vinales hat ja beim Hersteller aus Noale, der am vergangenen Wochenende in Silverstone durch Aleix Espargaro sein erstes MotoGP-Podium geholt hat, einen Vertrag für das Jahr 2022 unterzeichnet. Erste Einsätze sind schon in der laufenden Saison möglich.

Der erste Testtag in Misano, an dem sich Vinales die Strecke mit Aprilia-Kollege Matteo Baiocco, Stefan Bradl, Dani Pedrosa und Mika Kallio auf MotoGP-Maschinen sowie Johann Zarco, Pecco Bagnaia, Luca Marini und Franco Morbidelli auf Serienmaschinen teilte, verlief durchwegs positiv.

Ein offizielles Live-Timing gab es bei den privaten Testfahrten nicht, einige Informationen sind aber dennoch zu uns durchgedrungen. Vinales drehte 65 Runden am Misano World Circuit Marco Simoncelli. Seine Bestzeit soll laut eigenem Instagram-Posting eine 1:33.0 gewesen sein. Zum Vergleich: Bagnaias Rundenrekord aus dem Vorjahr liegt bei 1:32.319, Vinales eigener Pole-Rekord bei 1:31.077.

Maverick Vinales konnte wieder lachen - Foto: Aprilia

"Es war ein sehr positiver erster Tag", stellte Aprilias Technikchef Romano Albesiano im Interview mit der offiziellen Seite der MotoGP fest. "Maverick hatte keinerlei große Probleme und hat sich in keinem Bereich unwohl gefühlt. Wir können also direkt mit der Feinabstimmung in Bezug auf Fahrwerk oder Reifen beginnen. Für uns handelt es sich um normale Arbeit, als würde er unser Motorrad schon lange Zeit fahren. Das ist sehr, sehr positiv."

Am Mittwoch ist Vinales noch einmal in Misano zu Testzwecken im Einsatz. Im Idealfall könnte er dann bereits in gut einer Woche beim Grand Prix von Aragon zum Einsatz kommen. Stammfahrer Lorenzo Savadori musste nach seiner Knöchelverletzung ja zuletzt in Silverstone aufgeben. Ob ein Rennwochenende im physisch fordernden Motorland für ihn aktuell Sinn macht, ist fraglich.


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