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MotoGP

Stefan Bradl mit MotoGP-Wildcard in Jerez

Nach nur einem Rennen Pause ist Stefan Bradl zurück im MotoGP-Grid. Den Spanien-Grand-Prix nimmt er als Wildcard-Starter in Angriff.
von Markus Zörweg

Motorsport-Magazin.com - Am vergangenen Wochenende in Portimao musste Stefan Bradl den Platz bei Repsol Honda erstmals seit Juli 2020 für Stammpilot Marc Marquez räumen. Bradl nahm beim Portugal-GP wieder die Rolle des Fernsehexperten bei ServusTV ein.

Marc Marquez zu Tränen gerührt: Der Portugal-GP zusammengefasst: (11:14 Min.)

Nach einem Rennwochenende Pause kehrt der Deutsche nun aber wieder als Aktiver in die MotoGP zurück. Beim Grand Prix von Spanien am 2. Mai wird er für Honda mit einer Wildcard an den Start gehen.

Den Circuito de Jerez kennt Bradl wie seine Westentasche. In seiner Rolle als Testfahrer spult er mit der Honda RC213V dort Jahr für Jahr hunderte Runden ab, so auch im vergangenen Winter. Bei seinem letzten Wildcard-Auftritt in Jerez 2019 wurde Bradl Zehnter, 13 Sekunden hinter Markenkollege und Rennsieger Marc Marquez.

Bei seinen ersten beiden Auftritten 2021 in Katar präsentierte sich der 31-Jährige ebenfalls in guter Form. Er holte sieben Punkte. Zum Vergleich: Pol Espargaro kam auf elf Zähler, das LCR-Duo Alex Marquez und Takaaki Nakagami ging völlig leer aus.

MotoGP-Wildcards 2021 wieder erlaubt

Honda ist mit Bradls Jerez-Einsatz der erste Hersteller, der 2021 eine Wildcard in Anspruch nimmt. Im Vorjahr waren diese aufgrund des Covid-19-Protokolls nicht erlaubt, nun gibt es eine Rückkehr. Honda, Yamaha, Suzuki, Ducati und KTM stehen drei Wildcards zur Verfügung, Aprilia als einzigem Concession-Hersteller sogar sechs. Aprilia darf diese auch an beliebigen Wochenenden einsetzen, die anderen Werke nicht an zwei aufeinanderfolgenden. Generell gilt: Höchstens zwei Hersteller pro Grand Prix bekommen eine Wildcard.

MotoGP-Regelupdate: Alle Änderungen für 2021: (05:51 Min.)


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