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MotoGP - Katar II: Die Stimmen zum Freitag beim Doha GP

Ducati dominiert am Freitag in Katar. Miller setzt die schnellste Zeit vor Bagnaia und Zarco, Mir muss wohl wieder durch Q1. Die Stimmen zum Freitag.
von Redaktion Motorsport-Magazin.com

Motorsport-Magazin.com - 1. Jack Miller (Ducati): "Mein Gefühl mit dem Motorrad war heute Abend großartig. In meiner ersten Time-Attack habe ich voll gepusht, aber mir ist ein kleiner Rutscher passiert. Zum Glück bin ich nicht gestürzt und konnte schnell wieder auf die Strecke gehen, um eine schnelle Runde zu fahren, mit der ich sehr zufrieden bin."

2. Francesco Bagnaia (Ducati): "Ich bin mit unserer Arbeit heute sehr zufrieden. Im Vergleich zur vergangenen Woche haben wir in FP2 heute mehr Zeit dafür genützt, ein paar Versuche mit den weichen Reifen zu machen und so an unserer Renn-Pace zu arbeiten. Ich bin nur eine Time-Attack gefahren. Das Feedback war positiv, also werden wir am Samstag in diese Richtung weiterarbeiten."

3. Johann Zarco (Pramac Ducati): "Schon wieder ein Sturz am Freitag. Ich wollte am Nachmittag nicht wieder denselben Fehler machen und bin es deshalb sicher angegangen. Als ich etwas mehr gepusht habe, bin ich aber direkt gestürzt. Das hat mich wirklich geärgert. Mir war aber klar, dass es am Abend einfacher sein würde, auch wenn es nicht ganz so gut lief wie erhofft, weil es immer noch ziemlich warm war. Wenn es am Samstag wieder so warm ist, hoffe ich auf Fortschritte mit dem Motorrad. Dann können wir um die erste Reihe kämpfen."

4. Fabio Quartararo (Yamaha): "Heute hatte ich leider überhaupt kein Gefühl. In meiner schnellsten Runde war ich überall am Limit. Es hat sich nicht gut angefühlt. Wir hatten Probleme mit Chattering und dem Grip. Hoffentlich sind die Verhältnisse am Samstag besser. Was das Qualifying betrifft, mache ich mir nicht so große Sorgen. Für das Rennen muss ich noch viele Runden mit der Soft-Soft-Reifenkombination fahren."

5. Jorge Martin (Pramac Ducati): "Mein Team war sehr enthusiastisch über meinen fünften Platz. Ich war den ganzen Tag sehr konkurrenzfähig und war auch am Morgen auf gebrauchten Reifen immer in den Top-10. Damit kann ich sehr zufrieden sein. Wir haben schon jetzt unsere Qualifying-Zeit aus der Vorwoche verbessert und ich habe sicher noch zwei bis drei Zehntel für morgen. Ich fühle mich aber stark und bin zuversichtlich für morgen. Ich will in die ersten drei Reihen."

6. Aleix Espargaro (Aprilia): "Es war ein guter Tag. Die Strecke war in einem anderen Zustand als gewohnt und mit der höheren Luftfeuchtigkeit ist das Motorrad zum ersten Mal wirklich gerutscht. Ich habe mich dennoch in beiden Sessions gut gefühlt. In der Hitze von FP1 hat sich die RS-GP gut verhalten. In FP2 habe ich mich dazu entschlossen, nach einer guten Rundenzeit Reifen für den Samstag aufzusparen."

7. Franco Morbidelli (Petronas Yamaha): "Wir hatten an zwei Motoren Probleme, aber es war nichts Ernstes. Das hat mir mein Techniker versichert. Es war nicht so wie im Vorjahr, als die Motoren völlig ausgefallen sind. Heute habe ich kein Problem gehört, gespürt oder gesehen. Ich bin erst durch die Flaggensignale darauf aufmerksam geworden. In FP2 hatte ich ein gutes Gefühl. Es gibt noch Dinge, die wir verbessern müssen, aber wir sind auf dem richtigen Weg."

8. Alex Rins (Suzuki): "Ich fühle mich recht gut und bin glücklich, dass ich aktuell in Q2 stehe. Die Zeiten waren heute sehr knapp beisammen und die Bedingungen auf der Strecke schwierig, da es wenig Grip gab. Ich konnte dennoch eine gute Runde fahren und auch meine Pace ist gut. Ich bin für morgen sehr zuversichtlich."

9. Maverick Vinales (Yamaha): "Die Time-Attack ist nicht so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir können viel schneller sein. Meine Pace ist aber gut und ich habe mich mit dem Medieum-Reifen sehr gut gefühlt, auch wenn es hier nicht der beste Reifen für uns ist. Nachdem ich in den Qualifying-Modus gewechselt bin, hat sich das Gefühl total verändert. Wir müssen uns ansehen, wieso das so ist. Ich bleibe aber gelassen. Wir können uns am Samstag sicher gut schlagen."

10. Stefan Bradl (Repsol Honda): "Letzten Freitag hatten wir Pech, diese Woche hat sich das Blatt ein wenig gewendet. Die Rundenzeiten liegen super eng beisammen und dennoch konnten wir einen Platz unter den ersten Zehn ergattern, was der Schlüssel für Q2 zu sein scheint. Jedenfalls haben wir einige Änderungen am Motorrad vorgenommen, die alle gut funktioniert haben. Das ist allemal ermutigend. Im Vergleich zur letzten Woche sind wir stärker, aber wir müssen morgen auch im Qualifying stark sein, damit wir von einer besseren Position starten können. Das bleibt unser Ziel, aber für heute können wir mit dem zufrieden sein, was wir erreicht haben."

Stefan Bradl war am Freitag der beste Honda-Pilot. - Foto: LAT Images

11. Miguel Oliveira (KTM): Zitat folgt

12. Danilo Petrucci (Tech 3 KTM): "Es ist immer sehr frustrierend, wenn man die Top 10 um nicht einmal eine Zehntelsekunde verpasst, aber gleichzeitig bin ich natürlich glücklich über die Verbesserungen, die wir heute erreicht haben. Es ist ein langer Weg und in diesen wenigen Tagen gewöhne ich mich mit jeder Session mehr und mehr an das Motorrad. Insgesamt bin ich glücklich, aber nicht zufrieden."

13. Joan Mir (Suzuki): "Wir haben die Strategie komplett vermasselt. Als wir im 2. Training den guten Reifen aufgezogen haben, hatte ich nur noch eine fliegende Runde, weil für die zweite die Zeit nicht mehr reichte. Das darf nicht passieren, denn wir haben nicht das Paket um es leicht in Q2 zu schaffen. Sobald irgendetwas bei uns nicht klappt, sind wir raus. Am Ende hat nur eine Zehntelsekunde gefehlt und ich bin mir sicher, dass ich meine Rundenzeit im zweiten Versuch verbessert hätte."

Weltmeister Joan Mir verpasst nach P13 im zweiten Training wohl erneut die direkte Qualifikation in Q2. - Foto: LAT Images

14. Valentino Rossi (Petronas Yamaha): "In der vergangenen Woche lief es besser, weil ich schneller war. Heute hatte ich große Probleme mit dem Grip am Hinterrad und auch im Longrun habe ich mich langsamer gefühlt. Wir konnten die Laufzeit der Reifen ein bisschen verbessern und ich habe mich in der Zeitenjagd in letzter Minute noch verbessert. Es hat sich angefühlt, als wäre ich gut unterwegs, aber es hat nicht für die Top-10 gereicht. Morgen muss ich unbedingt mehr Grip am Hinterrad finden."

15. Takaaki Nakagami (LCR Honda): "Wir wussten, dass FP2 eine sehr wichtige Session ist, also habe ich versucht, das Limit zu finden und am Ende des Trainings meine beste Leistung abzurufen. Leider hatte ich einen Sturz in Kurve sieben. Mir ist zum Glück nichts passiert. Bis zum Sturz hatte ich eine starke Pace und bin gute Rundenzeiten gefahren. Das ist ein gutes Zeichen."

16. Alex Marquez (LCR Honda): "Ich habe es heute nicht in Q2 geschafft. Auf meiner besten Runde ist mir ein Fehler in der letzten Kurve passiert. Wir werden über eine schnelle Runde aber von Tag zu Tag konkurrenzfähiger. Am Samstag habe ich aber eine gute Chance, es über Q1 doch nicht in Q2 zu schaffen."

17. Pol Espargaro (Repsol Honda): "Das war kein guter Tag. Mit diesem für mich neuen Motorrad ist es schwierig, mich an die Reifen für die Time-Attack anzupassen. Da habe ich Probleme. Wenn du auf einer schnellen Runde viele Fehler machst, dann kommt so etwas dabei heraus. Die Zeiten liegen so eng beisammen, dass kein Platz für Fehler bleibt. Ich brauche auf diesem Bike einfach noch mehr Erfahrung."

18. Brad Binder (KTM): Zitat folgt

19. Enea Bastianini (Esponsorama Ducati): Zitat folgt

20. Luca Marini (Esponsorama Ducati): "Trotz meiner Platzierung war es ein positiver Freitag. In der Time-Attack habe ich versucht, einem anderen Fahrer zu folgen, aber wir haben zu lange gewartet und ich habe Zeit verloren. Ich habe dann eine Runde versucht, aber die Reifen waren noch etwas zu kalt und ich konnte nicht voll pushen. Und sind dennoch Fortschritte mit dem Motorrad gelungen."

21. Lorenzo Savadori (Aprilia): "Uns sind heute definitiv Fortschritte gelungen. Was den Rückstand betrifft haben wir unser Ziel noch nicht erreicht, aber durch Verbesserungen am Setup und meinem Selbstvertrauen legen wir langsam zu. Der Start in meine erste MotoGP-Saison hätte sicherlich besser verlaufen können, aber wir geben nicht auf."

22. Iker Lecuona (Tech 3 KTM): "Im FP1 fühlte ich mich gut mit dem Motorrad. Wir haben eine andere Basis ausprobiert und ich hatte auch ein gutes Gefühl mit beiden Bikes. Aber um ehrlich zu sein, habe ich am Nachmittag mehr erwartet. Im Dunkeln hatte ich zu kämpfen. Wir sind ziemlich weit von der Spitze entfernt und ich bin der letzte von uns KTM-Fahrern, was sehr enttäuschend ist."


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