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Marc Marquez: Grünes Licht von Ärzten für MotoGP-Comeback

Die erste Hürde für das erfolgreiche MotoGP-Comeback ist genommen. Für Marc Marquez beginnt nun aber ein Wettlauf gegen die Zeit.
von Michael Höller

Motorsport-Magazin.com - Marc Marquez hat auf seinem Weg zum MotoGP-Comeback eine wichtige Untersuchung bestanden. Der Heilungsverlauf und die Knochendichte wurden von den Ärzten für gut befunden, womit Marquez das Okay bekam, sein Training intensivieren zu dürfen.

Damit ist die erste Hürde für das Comeback aus dem Weg geräumt. Vor 14 Wochen war Marquez zum dritten Mal am Oberarm operiert worden, nachdem eine Infektion der Wunde festgestellt worden war. Damals wurde ihm Knochenmaterial aus der Hüfte in den Oberarm verpflanzt, weshalb er monatelang nicht voll trainieren durfte.

Das ändert sich mit sofortiger Wirkung, denn der Oberarm ist nun wieder voll belastbar. Somit kann Marquez mit den notwendigen Muskelaufbau beginnen, den er für das Bändigen der MotoGP-Motorräder benötigen wird. Die Zeit drängt, denn bereits in zwei Wochen steht beim Saisonauftakt in Katar das 1. Training auf dem Programm.

Ärztliches Okay nur erster Schritt

Marquez betonte allerdings in den vergangenen Wochen mehrfach, dass er erst dann wieder auf seine Repsol Honda steigen wolle, wenn er sich körperlich dazu in der Lage fühle. "Wenn die Ärzte sagen: Du kannst wieder MotoGP fahren, werde ich das nicht tun, wenn ich mich dazu nicht in der Lage fühle", sagte er etwa im Rahmen der Team-Präsentation am 22. Februar.

Marc Marquez erhält ärztliche Freigabe, Comeback in Sichtweite: (09:34 Min.)

Damals fügte er hinzu: "Ich will in Katar starten, aber wenn das nicht möglich ist, werde ich ein Comeback für das zweite Katar-Rennen anpeilen. Sollte das auch nicht klappen, dann eben in Portimao und so weiter."

Repsol Honda hat Marc Marquez für den MotoGP-Saisonauftakt in Katar bereits genannt, allerdings handelt es sich dabei um eine reine Formalität, da er andernfalls nur als Ersatzfahrer für einen verletzten Honda-Piloten an den Start hätte gehen dürfen. Sollte Marc Marquez sich in zwei Wochen nicht fit genug für ein Comeback fühlen, wird Stefan Bradl einspringen.

Der Deutsche ist seit Wochen bei diversen Testfahrten im Dauereinsatz für Honda und trägt die Hauptlast für die Entwicklung des Motorrads. Nach einem Sturz am Mittwoch musste er aufgrund von Nackenschmerzen vorzeitig abbrechen, war aber am Donnerstag schon wieder im Einsatz.


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