MotoGP

MotoGP Phillip Island 2019: 4. Freies Training abgebrochen

Starker, böiger Wind machte ein sicherers 4. MotoGP-Training auf Phillip Island unmöglich. Die Session wurde daher abgebrochen und das Qualifying abgesagt.
von Markus Zörweg

Motorsport-Magazin.com - "Safety First" im 4. Freien Training der MotoGP auf Phillip Island. Nachdem Miguel Oliveira aufgrund des starken Windes am Ende der Start-Ziel-Geraden einen schlimmen Abflug hinlegte, entschied man sich nach einem spontan einberufenen Meeting der Safety-Commission zum Abbruch der Session.

Das Wetter: Trockene Strecke im 4. Training der MotoGP, aber kühle Bedingungen: 14 Grad betrug die Außentemperatur, 26 Grad wurden am Asphalt gemessen. Das größte Problem in der Session war aber der starke, böige Wind.

Die Zwischenfälle: Miguel Oliveira stürzte nach neun Minuten heftig. Er wurde in der Anfahrt zu Kurve eins vom starken Wind regelrecht von der Strecke geblasen und ging bei hohem Tempo zu Boden. Oliveira blieb sichtlich angeschlagen liegen, die Ärzte waren sofort bei ihm. Der Tech3-Pilot wurde ins Medical Center gebracht, erste Untersuchungen ergaben aber keine ernsthaften Verletzungen.

12:53 Minuten vor Ende wurde die Session mit Roter Flagge unterbrochen. Der Wind war extrem stark geworden und man berief ein spontanes Meeting der Safety-Commission ein, um die Meinung der Fahrer zu den Bedingungen einzuholen. Nach einigen Minuten war die Entscheidung zur Absage des restlichen Betriebs gefallen.

Die Platzierungen: Zum Zeitpunkt des Abbruchs lag Marc Marquez in Führung. Er war in 1:31.185 Minuten um 0,351 Sekunden schneller als Maverick Vinales. Es folgten Pol Espargaro, Rins und Morbidelli. Zarco wurde an seinem ersten Honda-Wochenende starker Sechster.


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