MotoGP

MotoGP - Fabio Quartararo: Yamaha ist auf jeder Strecke gut

Fabio Quartararo holt sich im MotoGP-Training in Motegi die Bestzeit. Damit widerlegt er, dass der japanische Kurs kein guter Boden für Yamaha ist.
von Michael Höller

Motorsport-Magazin.com - Yamaha hatte in den letzten drei Jahren in Motegi keinen Erfolg. Der letzte Podestplatz in der MotoGP datiert aus dem Jahr 2015, der letzte Sieg liegt sogar noch eine weitere Saison zurück. Beim diesjährigen Grand Prix von Japan scheint es aber besser zu laufen, denn alle vier Yamaha-Fahrer landeten im Tagesklassement der beiden Trainings innerhalb der Top-6.

Valentino Rossi und Franco Morbidelli landeten auf den Plätzen 5 und 6, Maverick Vinales und Fabio Quartararo belegten sogar die ersten beiden Ränge. Dass Motegi der Yamaha nicht entgegen käme, wollte Quartararo nach den beiden MotoGP-Trainings am Freitag erst gar nicht gelten lassen.

Quartararo bleibt locker

"Ich habe in diesem Jahr oft gehört, welche Strecke eine Honda-Strecke ist und welche eher eine für Yamaha", holte Quartararo aus. "Ich gebe aber nichts auf derartige Aussagen, denn wenn man schon vorab im Hinterkopf hat, dass diese oder jene Strecke der Yamaha nicht entgegenkommt, verlierst du schon vor Beginn des Wochenendes ein bisschen Motivation."

"Meine eigene Motivation ist aber, dass die Yamaha auf jeder Strecke gut ist. Ich werde daher auch hier einhundert Prozent geben und dann sieht man ja, welches Resultat dabei herauskommt", so Quartararo. Am Freitag hängte der Franzose den Rest des Feldes im 2. Training um 0,321 Sekunden deutlich ab. "Hier sehen wir sehr gut aus", lautete daher sein Fazit.

Alle Yamaha-Fahrer stark

Aber auch Markenkollege Maverick Vinales, unmittelbar hinter Quartararo Zweiter, war nach den Trainings frohen Mutes: "Ich habe mich sehr gut gefühlt auf dem Motorrad. Wir konnten heute einige Dinge ausprobieren und da war viel Positives dabei." Vinales war zuletzt mit drei Podestplätzen binnen vier Rennen ohnehin ein Erfolgsgarant für Yamaha.

In Motegi lief es aber auch für Valentino Rossi, der seit mittlerweile zwölf Rennen auf einen Podestplatz wartet, wieder besser. Der Grund: Mutmaßliche Verbesserungen der vergangenen Wochen ließ er diesmal von seiner Yamaha wieder abmontieren. So verzichtete er am Freitag auf den neuen Auspuff ebenso wie auf die Karbonschwinge.

"Wir brauchen einfach noch mehr Zeit für die Entwicklung", sagte Rossi nach Ende der beiden Trainings. Da für Samstag Unwetter angesagt sind, dürften alle vier Yamaha-Fahrer direkt in Q2 stehen.


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