MotoGP

MotoGP Thailand 2019: Die Reaktionen zum Qualifying-Samstag

Fabio Quartararo sicherte sich im MotoGP-Qualifying in Thailand die Pole Position. Einige Fahrer gingen zu Boden. Die Reaktionen der Piloten.
von Redaktion Motorsport-Magazin.com

1. Fabio Quartararo (Petronas Yamaha): "Es ist unglaublich. Nicht nur meine Pole-Runde lief super, sondern auch die davor. Auf meiner letzten Lap bin ich dann leider gecrasht und wir wissen nicht genau, weshalb. Aber ich muss meinem Team trotzdem danken, denn sie haben wirklich ganze Arbeit geleistet. Diese Pole ist auch für sie. Jetzt müssen wir abwarten und sehen, wie sich das Wetter morgen hält."

2. Maverick Vinales (Yamaha): "Ich denke, meine vorletzte Runde lief sogar noch besser als die Letzte, aber trotzdem bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Wir haben unser Ziel erfüllt und nur darum geht es. Ich freue mich wirklich sehr. Jetzt müssen wir nur sehen, ob wir uns für morgen noch weiter verbessern können."

3. Marc Marquez (Repsol Honda): "Ich bin zufrieden damit, wie wir arbeiten und auch damit, wie das Bike läuft. Ich bin im Qualifying einfach zu sehr ans Limit gegangen und bin deshalb gestürzt. Aber das konnte sehr leicht passieren, Fabio und Valentino sind ja ebenfalls zu Boden gegangen. Davon ab habe ich aber alles unter Kontrolle. Ich bin sehr zufrieden mit unserer Arbeit."

4. Franco Morbidelli (Petronas Yamaha): "Ich bin mit dem Resultat zufrieden. Ein Platz in den ersten beiden Startreihen war unser Ziel und das haben wir erreicht. Auch mit unserer Pace bin ich glücklich. Im Warm-Up können wir uns also auf ein paar Details konzentrieren und dann ein gutes Rennen fahren. Ich war bei trockenen und nassen Bedingungen schnell und habe mich immer wohlgefühlt. Mein Ziel ist das Podium, auch wenn uns dafür vielleicht ein kleines bisschen fehlt."

5. Danilo Petrucci (Ducati): "Endlich konnte ich mal eine gute Qualifying-Session abliefern. Trotzdem haben es die Wetterbedingungen am Morgen es uns schwierig gemacht. Wir mussten durchs Q1 gehen, aber konnten uns gut verteidigen. Gemeinsam mit dem Team haben wir einen tollen Job gemacht. Wir wissen jetzt, in welche Richtung wir arbeiten müssen und als Resultat daraus stehe ich jetzt wieder dort im Grid, wo ich hingehöre. Ich freue mich, denn langsam geht alles wieder in die richtige Richtung."

6. Jack Miller (Pramac Ducati): "Ich bin mit meinem Ergebnis zufrieden, auch wenn ich nicht die perfekte Runde gefahren bin. Die anderen Jungs waren ziemlich stark, deshalb macht mir das nichts. Mein Gefühl war sehr gut und ich bin mit unserer Arbeit aus dem FP4 ziemlich zufrieden. Für das Rennen morgen bin ich zuversichtlich."

Andrea Dovizioso steht zwei Reihen hinter Marc Marquez - Foto: Tobias Linke

7. Andrea Dovizioso (Ducati): "Mein Gefühl für das Bike ist viel besser als gestern und auch auf gebrauchten Reifen war ich ziemlich schnell. Das alles gibt mir ein gutes Gefühl für morgen. Leider konnten wir im Qualifying keinen neuen Reifen ausprobieren, weshalb wir morgen von Reihe drei aus ins Rennen starten. Aber mit einem ordentlichen Start kann ich ein gutes Rennen abliefern, denn das Rennen wird lang und viele Fahrer haben eine ähnliche Pace."

8. Joan Mir (Suzuki): "Ich bin hier noch nie gefahren, aber der erste Eindruck ist gut. Seit meiner Verletzung haben das Team und ich sehr hart gearbeitet. Das scheint sich jetzt auszuzahlen, denn wir beenden die Saison ziemlich gut. Im Qualifying müssen wir uns in Zukunft noch etwas mehr anstrengen, aber ich hoffe, ich kann von Rang acht aus um das Rennen mitkämpfen. Alex und ich liegen von den Zeiten her eng beisammen, also werden wir sehen, ob wir im Rennen gegeneinander kämpfen werden."

9. Valentino Rossi (Yamaha): "Der Crash hätte wirklich nicht sein müssen. Vielleicht hätten wir ohne ihn von einem besseren Platz aus ins Rennen starten können, denn meine Pace im FP4 war nicht schlecht. Leider habe ich im Qualifying auf dem ersten Reifen einen Fehler gemacht und musste ein bisschen weit gehen. Ich denke, dass ich dann den Vorderreifen verloren habe, als ich über eine Bodenwelle gefahren und dann gestürzt bin. Dann bin ich an die Box zurückgekommen und mit dem zweiten Bike wieder auf die Strecke gegangen. Da waren aber nicht dieselben Reifen drauf. Die Situation war alles andere als perfekt."

10. Alex Rins (Suzuki): "Ich bin zufrieden, denn ich konnte meine Rundenzeit verbessern, aber leider hat das nicht gereicht. Ich starte morgen als Zehnter ins Rennen, also liege ich etwas hinter den Top-Piloten zurück. Es gibt auf dieser Strecke aber viele Möglichkeiten um zu überholen, also kann ich viele Positionen gut machen. Das wird zwar nicht einfach, weil alle eng beisammen liegen, aber wir werden sehen, was wir morgen erreichen können."

11. Pol Espargaro (KTM): "Von Platz elf aus ins Rennen zu starten ist nicht schlecht, wenn man meine Verletzung bedenkt. Ich freue mich, hier zu sein und es ins Q2 geschafft zu haben. Ich habe Schmerzen, mein Handgelenk fühlt sich noch nicht normal an und ich fühle, dass irgendwas an meinem Körper nicht gut funktioniert, aber am Ende konnte ich eine Runde fahren, die in Ordnung war. Ich habe eigentlich erwartet, etwas besser zu sein, aber es lief schon viel besser als vor zehn Tagen."

12. Aleix Espargaro (Aprilia): "Im Qualifying hätte ich es in die Top-10 schaffen können. Meine Pace und mein Gefühl während der anderen Sessions waren gut. Leider hatte ich im Qualifying mit dem ersten Reifen keine guten Erfahrungen. Ich bin viel gerutscht und mit dem zweiten Reifen habe ich mich nicht voll konzentrieren können. Ich habe die ganze Runde hart gepusht, aber am Ende hat es sich nicht in eine bessere Position umgewandelt. Ich erwarte ein sehr hartes Rennen."

Cal Crutchlow scheiterte bereits in Q1 - Foto: Tobias Linke

13. Cal Crutchlow (LCR Honda): "Ich war gestern 13. Und bin es heute schon wieder. Es war also ein weiterer schlechter Tag, aber so sieht die Realität nun mal aus. Trotzdem gehe ich morgen positiv ins Rennen, denn wir müssen zumindest versuchen, ein vernünftiges Resultat einzufahren. Ich denke, wir sind viel besser als es unsere Pace aussehen lässt. Ich hätte im Qualifying schneller sein und es ins Q2 schaffen können."

14. Takaaki Nakagami (LCR Honda): "Natürlich ist dieses Ergebnis nicht das, was wir erwartet oder gewollt haben. Dieses Wochenende haben wir bisher Probleme mit dem Setup. Ich konnte in keiner Session in die Top-10 fahren. Auch im Qualifying konnte ich mal wieder nicht die Rundenzeiten fahren, die ich wollte. Wir verbessern uns Schritt für Schritt, aber ich habe auch kleine Fehler gemacht. Aber auch ohne diese bin ich mir nicht sicher, ob ich es ins Q2 geschafft hätte."

15. Francesco Bagnaia (Pramac Ducati): "Ich habe im Qualifying einen dummen Fehler gemacht und die Front verloren. An diesem Wochenende war es wichtig, keine Fehler zu machen, aber leider ist es doch passiert. Ich bin trotzdem überzeugt, dass ich um die Top-10 kämpfen kann, denn meine Rennpace im FP4 war ermutigend. Es wird wichtig, morgen gut zu starten."

16. Andrea Iannone (Aprilia): "Auf dem flüssigeren Teil der Strecke haben wir gutes Potenzial. Ich bin heute anderen Fahrern gefolgt und meine Pace halten konnte ich auch. Trotzdem bin ich nicht vollständig zufrieden, denn in den ersten zwei Sektoren verlieren wir noch immer jede Menge Zeit. Dass ist das Handicap, welches mich von Verbesserungen abhält. Ich gebe wirklich alles."

17. Miguel Oliveira (Tech3 KTM): "Es war nicht gerade unser bestes Qualifying. Das ganze Wochenende über haben wir schon Probleme mit der Hinterradbremse. Ich konnte nicht so schnell fahren, wie ich wollte. Ich bin über diese Kleinigkeit sehr enttäuscht, weil sie uns einige Zehntel gekostet hat. Unsere Position ist nicht ideal, aber wie immer werden wir im Rennen morgen unser Bestes geben."

18. Tito Rabat (Avintia Ducati): Zitat folgt.

19. Jorge Lorenzo (Repsol Honda): "Durch den Regen waren die Bedingungen am Nachmittag auf der Strecke nicht besonders gut, es war rutschiger als sonst. Wir mussten das Setup anpassen, um darauf zu reagieren, aber auch damit konnten wir nicht nahe an die Pole-Zeit herankommen. Trotzdem war ich im Qualifying schneller als am restlichen Wochenende. In der letzten Bremszone hatte ich aber ein Problem mit der Bremse, nachdem ich über den Kerb in der letzten Kurve gefahren bin. Das hat mich ein paar Zehntel gekostet. Ohne diesen Fehler hätte ich 16. werden können, was mein bestes Qualifying-Ergebnis seit Assen gewesen wäre."

20. Karel Abraham (Avintia Ducati): Zitat folgt.

21. Mika Kallio (KTM): "Leider habe ich wirkliche Probleme mit dem Grip am Hinterrad. In Aragon war ich schon nicht zufrieden damit und hier ist es sogar noch schlimmer. Wir müssen sehen, was wir morgen erreichen können, denn wir haben nicht mehr viel Zeit, Änderungen vorzunehmen. Vielleicht können wir noch ein paar kleine Anpassungen vornehmen, denn wir haben ja nichts zu verlieren. Irgendwie müssen wir besseren Grip finden."

22. Hafizh Syahrin (Tech3 KTM): "Unsere Platzierung im Qualifying ist nicht gut, aber die Pace, die wir im FP4 und auch im Q1 hatten, hat sich gut angefühlt. Mir fehlen nur ein paar Zehntel, um meine Pace zu verbessern. Morgen ist der Rennsonntag, was viel wichtiger ist. Ich hoffe, dass ich morgen fokussierter und bereit für das Rennen sein kann, dass auf jeden Fall sehr heiß und lang wird. Hoffentlich kann ich mit der Gruppe vor mir mithalten. Mein Ziel ist es, in die Punkte zu fahren."


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