MotoGP

MotoGP Sachsenring 2019: Maverick Vinales im FP4 vorn

Maverick Vinales sicherte sich die Bestzeit im vierten Freien Training der MotoGP auf dem Sachsenring. Marc Marquez wurde Zweiter.
von Sophie Riga

Motorsport-Magazin.com - Maverick Vinales fuhr im vierten Freien Training der MotoGP auf dem Sachsenring zur Bestzeit. Nachdem Marc Marquez die Session lange Zeit anführte, konnte der Yamaha-Pilot sich am Ende der Session gegen den amtierenden Weltmeister durchsetzen, der selbst Zweiter wurde.

Die Platzierungen: Gleich zu Beginn der Session setzte sich Marc Marquez mit einer 1:22.099 an die Spitze der Zeitnahme. Kurzzeitig lag auch Valentino Rossi auf P1, der Yamaha-Pilot wurde aber nur eine Runde später bereits wieder von Marquez an der Spitze abgelöst. Dem Repsol-Honda-Piloten gelang es auf diesem Umlauf, seine Rundenzeit auf eine 1:21.231 zu drücken.

Damit lag Marquez dann den Großteil der Session unangefochten auf P1. Hinter dem amtierenden Weltmeister wechselten die Plätze häufig, es lagen unter anderem Takaaki Nakagami und Alex Rins während der Session auf P2. Fünf Minuten vor Ende der Session war es Vinales, der Marquez vom Thron stieß und die Führung übernahm.

Diese behielt er auch nach Ablauf der Trainingszeit, sodass er mit einer 1:21.153 das FP4 als schnellster Pilot beendete. Mit 0.075 Sekunden Rückstand wurde Marquez Zweiter, während Alex Rins die Top-3 komplettierte. Vierter wurde Joan Mir vor Pol Espargaro. Auf den Rängen sechs bis zehn landeten Nakagami, Fabio Quartararo, Valentino Rossi, Franco Morbidelli und Aleix Espargaro. Stefan Bradl wurde 13.

Die Zwischenfälle: Mit 22 Minuten auf der Uhr crashte Hafizh Syahrin in Kurve 13 aus der Session. Er verlor früh in der Kurve das Vorderrad und rutschte in den Kies. Der Tech3-Pilot blieb dabei unverletzt.

Einen Augenblick später legten Jack Miller und Tito Rabat Motocross-Einlagen im Kies hin, konnten Stürze aber vermeiden.

Das Wetter: Das Wetter auf dem Sachsenring war am Samstagnachmittag schön. Die Sonne schien, die Lufttemperaturen lagen bei 26 Grad, während der Asphalt knapp über 40 Grad hatte.


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