MotoGP

MotoGP Le Mans 2019: Die Reaktionen zum Renn-Sonntag

Marc Marquez hat auch in Le Mans einen souveränen Sieg hingelegt. Alle Reaktionen zum Rennsonntag der MotoGP in Le Mans.
von Redaktion Motorsport-Magazin.com

1. Marc Marquez (Repsol Honda): "Hier in Le Mans ist es immer schwierig, vor allem wegen der Temperaturen. Es war mein erstes Rennen der Saison auf weichen Reifen, aber das ging heute nicht einfach. Normalerweise sind die Ducatis und die Yamahas auf dieser Strecke sehr stark, aber heute stehen wir ganz vorne. Das ist super."

2. Andrea Dovizioso (Ducati): "Es war harte Arbeit. Mein Gefühl war seit Freitag nicht besonders. Mein Speed war gut und das Rennen auch, also ist alles gut. Meine Rundenzeiten waren auch super, aber nicht gut genug, um mit Marc mitzuhalten. Er war nicht um vieles schneller, aber ein wenig. Ich wollte trotzdem kein Risiko eingehen."

3. Danilo Petrucci (Ducati): "Es ist toll, wieder auf dem Podium zu stehen. Zu Beginn habe ich ein paar Fehler gemacht und habe viele Plätze verloren. Aber ich hatte heute ein Gefühl, als ob es gut laufen könnte. Deshalb habe ich nur noch gepusht. Dovizioso war aber noch ein bisschen besser. Ich möchte allen danken, meinem Team und meiner Familie."

4. Jack Miller (Pramac Ducati): "Das war auf jeden Fall eines meiner besten Rennen im Trockenen. Ich konnte sogar Marc unter Druck setzen, was immer ein gutes Zeichen ist. Seine Pace konnte ich aber nicht mitgehen. Er ist immer schneller und schneller geworden. Wir haben heute aber auf jeden Fall viel gelernt."

5. Valentino Rossi (Yamaha): "Ich hatte gehofft, dass ich es heute auf das Podium schaffe. Es war dennoch ein positives Wochenende - besser als in Jerez. Ich bin gut in das Rennen gestartet und meine Pace war stark. Ich bin sehr nah an unseren größten Rivalen ins Ziel gekommen. Leider haben wir in der Beschleunigung viel verloren und so ist es sehr schwierig, mit den Spitzenfahrern mitzuhalten. Ich wollte Miller noch überholen, aber dafür hätte ich etwas schneller sein müssen."

6. Pol Espargaro (KTM): "Es ist einfach ein großartiges Resultat und nach weniger als zweieinhalb Jahren fast unglaublich. Wir haben gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Ich bin so stolz auf dieses Projekt. Die Konkurrenz hier ist so hart und wir liegen nur fünf Sekunden hinter dem Sieger. Das ist genial und gibt uns viel Antrieb für die nächsten Rennen."

Pol Espargaro lieferte in Le Mans ein fantastisches Rennen ab - Foto: LAT Images

7. Franco Morbidelli (Petronas Yamaha): "Es war ein gutes Rennen. Ich habe mir die Spitzenpiloten aus der Nähe angesehen, konnte sie aber nicht einholen. Wir haben dennoch ein super Ergebnis geholt. In diesem Rennen hatte ich bislang das beste Gefühl, was beweist, dass wir Fortschritte machen. Nun müssen wir genau so weitermachen. Das Ziel ist, weiterhin in jedem Rennen Punkte zu holen."

8. Fabio Quartararo (Petronas Yamaha): "Mein Start war schlecht und es war schwierig, zu überholen, weil sechs Fahrer innerhalb einer Sekunde lagen. Dass die Anfangsphase so gelaufen ist, ist wirklich schade. Am Ende hatte ich aber eine sehr gute Pace. Das ist super für mein Selbstbewusstsein, denn ein Top-Fünf-Ergebnis wäre heute möglich gewesen."

9. Cal Crutchlow (LCR Honda): "Was das Ergebnis angeht, war es ein enttäuschender Tag. Ich bin nicht hierher gekommen, um Neunter zu werden. Positiv ist aber, dass wir wertvolle Daten mit dem Motorrad gesammelt haben. Ich habe mich nicht wohlgeführt auf dem Motorrad. Daran müssen wir arbeiten. Durch P15 im Qualifying war das Rennen von Anfang an schwierig, aber ich hatte einen guten Start und war bald Neunter. Ich wollte dann näher an die Spitzengruppe kommen, aber das war heute einfach nicht möglich. "

10. Alex Rins (Suzuki): "Es war ein schwieriges Wochenende. Ich hatte mir mehr erwartet. Das Qualifying ist schlecht gelaufen, aber ich hatte große Hoffnungen für das Rennen. Am Kurveneingang hatte ich aber große Probleme und konnte nicht mehr als Platz zehn erreichen. Diese sechs Punkte sind wichtig, denn heute konnte man sehr leicht stürzen."

11. Jorge Lorenzo (Repsol Honda): "Der elfte Platz ist nicht das, was wir wollen, aber ich konnte zumindest einen Fortschritt erkennen. Das freut mich und gibt mir Auftrieb für die nächsten Rennen. Hier habe ich erstmals einen Tag in den Top-Fünf beendet, mich in den Top-Acht qualifiziert und abgesehen von Katar, wo das Rennen sehr langsam war, den kleinsten Abstand zum Sieger."

12. Aleix Espargaro (Aprilia): "Punkte mitzunehmen ist immer positiv, aber zufrieden können wir trotzdem nicht sein. Ich konnte den Führenden nicht folgen, vor allem weil wir keinen Grip hatten. Das wäre auf einer Strecke wie Le Mans aber wichtig gewesen. Es gab nur eine mögliche Reifenwahl bei diesen niedrigen Temperaturen. Aber das war für uns alle gleich. Aber wir müssen noch mehr arbeite, um größere Fortschritte zu machen."

Jorge Lorenzo verpasste im MotoGP-Rennen von Le Mans knapp den Sprung in die Top-10 - Foto: HRC

13. Johann Zarco (KTM): "Das war ein schwieriges Rennen. Ich hatte einen guten Start und konnte das Motorrad gut kontrollieren, aber Runde für Runde habe ich mehr Energie verloren, weil ich immer noch nicht das optimale Feeling auf dem Bike habe. Ich bin aber zufrieden mit Platz 13, weil es zumindest ein paar Punkte sind. Das Wochenende hatte einige positive Aspekte. Das müssen wir für die kommenden Rennen im Hinterkopf behalten."

14. Hafizh Syahrin (Tech3 KTM): "Dieses Wochenende war sehr besonders für mich, da Gott mir viel Motivation für dieses Rennen und die Saison gegeben hat. Es ist das Heimrennen meines Teams, deshalb habe ich nie aufgegeben. Ich möchte ihnen danken, denn sie vertrauen mir immer vollkommen und hören nie auf, mich zu unterstützen. Wir verbessern das Bike und meinen Fahrstil auf der neuen Maschine immer weiter. Ich möchte allen wirklich von Herzen danken, denn ich habe das Rennen sehr genossen."

15. Miguel Oliveira (Tech3 KTM): "Es war ein hartes Rennen. Das ganze Wochenende über hatten wir nicht viel Zeit im Trockenen. Deshalb war unser Setup offensichtlich nicht perfekt. Trotzdem konnten wir im Warm-Up einen kleinen Fortschritt für das Rennen machen. Ich war im Rennen ein bisschen schneller als am Morgen. Ich hatte ein paar Probleme mit einigen Dingen, aber generell würde ich sagen, dass es hier besser lief als in Jerez."

16. Joan Mir (Suzuki): "Was in der Aufwärmrunde passiert ist, war wirklich schade. Ich glaube der Reifen war einfach zu kalt, denn ich habe nicht zu hart gebremst aber trotzdem die Kontrolle über das Vorderrad verloren. Ich bin an diesem Wochenende vier Mal gestürzt und wir müssen ansehen warum das passiert ist. Wenn wir den Grund herausfinden, kann ich hoffentlich etwas daraus lernen."

DNF Takaaki Nakagami (LCR Honda): "Ich bin natürlich sehr enttäuscht und möchte mich zuallererst bei meinem Team entschuldigen, denn sie haben das gesamte Wochenende über tolle Arbeit geleistet. Ich bin zum Glück okay, denn es war ein ziemlich fieser Sturz. Das Rennen war von Beginn an schwierig, denn ich hatte keine wirklich gute Pace. Ich habe dann einfach extrem gepusht und da kann ein Sturz schnell passieren."

DNF Andrea Iannone (Aprilia): "Leider konnte ich das Rennen heute nicht beenden. Die Schmerzen in meinem Knöchel waren einfach zu stark. Die Situation ist im Laufe des Wochenendes immer schlimmer geworden. Mit dem nächsten Rennen in Mugello im Hinterkopf haben wir entschieden, den Schaden einzugrenzen. Wir werden jetzt an meiner Genesung arbeiten. Ich bin in Mugello immer stark gewesen, deshalb möchte ich dort zu 100 Prozent fit sein."

Maverick Vinales wurde in Le Mans von Francesco Bagnaia aus dem Rennen gekegelt - Foto: LAT Images

DNF Maverick Vinales (Yamaha): "Ich konnte nichts machen. Ich habe in diesem Moment versucht, Aleix zu überholen. Für uns ist jetzt wichtig, die Fehler an diesem Wochenende zu verstehen, die hauptsächlich in der Strategie im Qualifying liegen. Wenn du nur als Elfter startest, bist du für solche Rennunfälle anfällig. Das Wochenende hat perfekt begonnen und am Ende stehen wir mit null Punkten da. Daraus müssen wir lernen."

DNF Francesco Bagnaia (Pramac Ducati): "Die Pace war gut, damit bin ich zufrieden. Das hat mich überzeugt, dass ich um die Top 10 kämpfen konnte. Leider bin ich auf Maverick getroffen, der plötzlich langsam machte, und da konnte ich den Einschlag nicht mehr vermeiden. Trotzdem bin ich weiter zuversichtlich, weil wir uns verbessern."

DNF Tito Rabat (Avintia Ducati): Zitat folgt

DNF Karel Abraham (Avintia Ducati): Zitat folgt


Weitere Inhalte:
Wir suchen Mitarbeiter