MotoGP

MotoGP - Valentino Rossi: Update verbraucht, Probleme ungelöst

Valentino Rossi nutzte am Samstag sein einziges Aero-Update für die MotoGP-Saison. Gebracht hat es nichts, er startet nur von Platz 14 in den Katar-GP.
von Markus Zörweg

Motorsport-Magazin.com - Das erste MotoGP-Rennwochenende 2019 begann für Valentino Rossi mit der Bestzeit im ersten Training traumhaft. Mittlerweile entwickelt sich das Event in Katar für den Yamaha-Star aber immer mehr zum Albtraum. Zunächst verpasste er mit einem desaströsen FP2, in dem der Rest des Feldes extrem schnell unterwegs war, die einzige Chance auf den direkten Einzug in Q2.

Am Samstag konnte er sich auch in Q1 nicht durchsetzen, verpasste den Aufstieg in den finalen Qualifying-Abschnitt und geht am Sonntag nur von Platz 14 in den Katar-GP. Seit seiner Rückkehr zu Yamaha im Jahr 2013 qualifizierte er sich nur drei Mal weiter hinten in der Startaufstellung. Rossi war am Samstag in Katar mit Abstand schlechtester der vier Yamaha-Piloten. Teamkollege Maverick Vinales holte die Pole Position, die Petronas-Fahrer Fabio Quartararo und Franco Morbidelli stehen auf den Plätzen fünf und acht.

Dabei hatte Rossi am Samstag alles versucht, um seine Probleme mit der Yamaha M1 in den Griff zu bekommen. Er hatte sogar sein einziges Aero-Update für die gesamte Saison eingesetzt. Wie im Vorjahr ist ja nur ein Update an der Verkleidung erlaubt. 2018 konnte aber beliebig Material entfernt werden, wodurch de facto wesentlich mehr Varianten möglich waren. Das ist nun nicht mehr erlaubt, Rossi muss mit seinen zwei Verkleidungstypen das restliche Jahr bestreiten.

Valentino Rossi: Es wird sehr schwierig

Den entscheidenden Unterschied machte die neue Verkleidung aber auch nicht: "Yamaha hat mir erklärt, dass wahrscheinlich sowie kein zusätzliches Update mehr kommt, also habe ich gleich beide Varianten ausprobiert. Sie sind aber ziemlich ähnlich und wir konnten unserer Probleme damit nicht lösen." Rossi hatte am Freitag nach Einbruch der Dunkelheit ja plötzlich mit extremem Reifenverschleiß am Vorderrad zu kämpfen, nach fünf Runden war der Michelin-Slick völlig unbrauchbar.

Der Vorderreifen lässt Rossi nach wenigen Runden im Stich - Foto: LAT Images

Daran hat sich nichts geändert: "Ich habe auch heute wieder große Probleme bekommen, sobald es dunkel geworden ist. Wir stecken da in gewaltigen Problemen. Ich bin ziemlich langsam, habe überhaupt kein Gefühl für das Vorderrad und beanspruche noch dazu den Reifen extrem. So wird es im Rennen sehr schwierig werden." Auf die Frage, ob man schon einen möglichen Grund für die erstmals am Freitag aufgetretenen Probleme gefunden habe, antwortete Rossi kurz und knapp: "Im Moment nicht."


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