MotoGP

MotoGP: GP-Kommission beschließt Anpassungen bei Renn-Neustart

Die GP-Kommission hat bei einem Meeting ein paar kleine Änderungen an dem Neustart-Prozedere der MotoGP vorgenommen. Alle Neuerungen im Überblick.
von Sophie Riga

Motorsport-Magazin.com - Bei einem elektronischen Meeting am 18. Dezember 2018 hat die GP-Kommission der MotoGP ein paar kleine Anpassungen am Neustart-Prozedere vorgenommen. Teilgenommen haben an diesem Meeting Dorna-CEO Carmelo Ezpeleta, IRTA-Abgeordneter und Tech3-Teamchef Herve Poncharal und MSMA-Mann Takanao Tsubouchi. Die Neuerungen in der Übersicht:

  • Grid-Positionen bei Neustart: Fahrer, die bei einem Neustart eine Runde hinter dem Führenden lagen, müssen aus der Boxengasse ins neu gestartete Rennen gehen. Liegt ein Pilot zwei Runden zurück, darf er nicht am Neustart teilnehmen.
  • Fünf Minuten nach der Roten Flagge: Kommt ein Fahrer später als fünf Minuten nach dem Zeigen der Roten Flagge in die Box und überquert dabei den vorgeschriebenen Zeitnahme-Punkt in der Boxengasse auf seinem Motorrad, wird er nicht klassifiziert.
  • Transponder-Probleme: Sollte ein Fahrer in einem unterbrochenen Rennen Probleme mit seinem Zeitnahme-Transponder haben, wird das Ergebnis von der vorherigen Überquerung der Ziellinie genommen.
  • Piloten in der Boxengasse bei Neustart: Haben bei einem unterbrochenen Rennen der Führende und alle aktiven Fahrer auf derselben Runde eine komplette Runde beendet, bevor die Rote Flagge gezeigt wird, während sich derweil ein anderer Pilot in der Boxengasse befindet, die aufgrund der Roten Flagge schließt, ohne dass der Fahrer den offiziellen Zeitnahme-Punkt überquert hat, so wird das Ergebnis vom letzten Zeitnahme-Punkt, den der Führende und alle anderen aktiven Piloten auf derselben Runde wie der Führende überquert haben, gewertet.

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