MotoGP

MotoGP Valencia 2018: Die Reaktionen zum Training

Der Trainings-Freitag in Valencia ging in Starkregen unter, Marc Marquez mit Bestzeit. Das sagen die MotoGP-Fahrer zu den ersten Trainings beim Saisonfinale
von Redaktion Motorsport-Magazin.com

1. Marc Marquez (Repsol Honda): "Der Tag war heute schwierig - nicht nur wegen dem Wasser, auch weil es sehr kalt war. Wenn so viel Wasser auf der Strecke ist, dann ist es ein bisschen eine Lotterie, und du kannst nur eines machen: Nicht crashen. Das hat alles etwas schwieriger gemacht, aber zum Glück fließt das Wasser in Valencia gut ab, und die Strecke hat auch guten Grip. Das hat es uns heute ermöglicht zu fahren. Ich selbst fühlte mich sehr gut, ich konnte das Limit spüren und schnell sein."

2. Jack Miller (Pramac Ducati): "Mein Gefühl war sehr gut. Am Morgen habe ich mich gut gefühlt. Am Nachmittag haben wir uns entschieden, nicht allzu viele Runde zu fahren, um den weichen Hinterreifen in Hinsicht auf das Qualifying und das Rennen nicht zu sehr zu beanspruchen. Ich bin zufrieden."

3. Danilo Petrucci (Pramac Ducati): "Die Bedingungen im FP2 waren für mich persönlich besser als am Vormittag. Trotzdem muss ich zugeben, dass es auf manchen Teilen der Strecke nicht einfach war, zu sehen. Die Sicht war sehr eingeschränkt. Trotzdem bin ich mit meinem Gefühl zufrieden."

4. Andrea Dovizioso (Ducati): "Trotz des Regens hatte die Strecke am Morgen Grip, aber am Nachmittag waren die Bedingungen anders. Da war wirklich viel Wasser, und ich fühlte mich nicht so gut auf dem Bike. Trotzdem haben wir ein paar Reifen-Tests erledigt. Dafür war die Session nützlich, besonders weil wir in diesem Jahr nicht viel im Regen gefahren sind."

5. Dani Pedrosa (Repsol Honda): "Die Strecke ändert sich, wenn das Wasser mehr wird, und an manchen Stellen ist es schwer zu fahren. So war es heute am Nachmittag, also fuhr ich nur wenige Runden. Andererseits - wenn weniger Wasser steht, wie an einem Punkt in FP1, dann kannst du viel schneller sein. Also müssen wir abwarten, wie die Bedingungen sich über das Wochenende entwickeln."

6. Andrea Iannone (Suzuki): "Heute war kein schlechter Tag, aber es ist erst Freitag. Die Bedingungen sind ein bisschen schwierig, aber für alle gleich. Wir haben gut gearbeitet und haben ein paar Verbesserungen gefunden - vor allem auf den Bremspunkten und in den Kurven. Morgen hoffen wir, uns dort zu verbessern."

Andrea Iannone gehörte am Freitag in Valencia Platz sechs - Foto: Suzuki

7. Maverick Vinales (Yamaha): "Ich fühlte mich gar nicht schlecht. Ehrlich gesagt war es besser als erwartet. Unser Ziel sind die Top 5. Wenn es regnet und die Bedingungen ähnlich sind wie heute dann wäre dieses Ergebnis großartig."

8. Michele Pirro (Ducati): "Es hat heute viel geregnet. Am Morgen ging es ganz gut, und am Nachmittag haben wir einiges im Hinblick auf das Rennen ausgetestet, nachdem die Bedingungen da ähnlich sein dürften. Mit so wechselhaftem Wetter war es wichtig, heute in die Top 10 zu kommen."

9. Pol Espargaro (KTM): Zitat folgt

10. Alex Rins (Suzuki): "Ich habe mich heute im FP1 und im FP2 gut gefühlt. Das Bike funktioniert super und ich habe mich auf das Rennen vorbereiten können. Es sieht so aus, als würde es das Wochenende über nass bleiben, aber darauf sind wir vorbereitet. Es ist schwierig unter diesen Bedingungen zu fahren."

11. Aleix Espargaro (Aprilia): "Heute habe ich mir sehr gut gefühlt. Im FP1 dicht an den Top-10 zu liegen und im FP2 Fünfter zu werden ist ein gutes Zeichen. Der Grip des Bikes ist sehr gut. Ich war schnell, was zeigt, dass wir in dieser Hinsicht einen Schritt nach vorn gemacht haben. Denn bisher sind unsere Grip-Probleme im Nassen immer schlimmer geworden."

12. Valentino Rossi (Yamaha): "Es war heute sehr nass, und das ist eigentlich gut, weil das Wetter am Sonntag wohl sehr schlecht sein wird. Also müssen wir die Reifen verstehen und an der Balance arbeiten. Am Morgen war die Strecke nicht so nass und etwas schneller, nur leider fühlte ich mich auf dem Motorrad nicht fantastisch, das war keine perfekte Kombination. Aber wir haben ein paar gute Änderungen gemacht, und am Nachmittag war ich stärker."

Valentino Rossi beendete den Trainings-Freitag in Valencia als Zwölfter - Foto: Tobias Linke

13. Johann Zarco (Tech3 Yamaha): "Die erste Trainings-Session heute lief ganz ok. Wir haben gut gearbeitet und mein Gefühl für das Bike war ziemlich gut. Ich bin nicht in den Top-10 gelandet, weil ich meine letzte Runde nicht verbessern konnte. Ich musste andere Fahrer überholen. Das ist schade, dann am Nachmittag hat es stärker geregnet und es war mehr Wasser auf der Strecke."

14. Karel Abraham (Angel Nieto Ducati): "Am Morgen hatte ich mit dem Bike bei dem vielen Regen sogar an ein paar Stellen Aquaplaning. Später wurde der Regen schwächer, und wir konnten unsere Zeiten verbessern. Am Ende wurde es Platz 14. Die Nachmittags-Session begann schlimmer, mit mehr Regen, und wir kamen erst 25 Minuten vor Schluss raus. Ich habe ein paar Runden gefahren und wurde langsam schneller, aber dann kam der Regen wieder und ich fuhr zurück an die Box, weil es sinnlos war."

15. Xavier Simeon (Avintia Ducati): "Ich bin zwei Mal gestürzt, und besonders am Morgen war es schwer. Ich bin in der vorletzten Kurve abgeflogen, und bin danach ins Krankenhaus von Valencia um zu sehen, ob mit meinem Kopf alles in Ordnung ist, weil ich ziemlich hart auf dem Asphalt aufgeschlagen bin. Zum Glück ist alles gut, zumindest so, wie es vorher war."

16. Stefan Bradl (LCR Honda): "Jeder sorgte sich um die Anzahl an Regenreifen, die wir haben, also haben wir nicht ganz so viele Runden wie sonst gedreht. Trotzdem lief es gut, ich bin schnell gute Zeiten gefahren, damit können wir zufrieden sein. Am Nachmittag kam der Regen wieder, da versuchten wir Reifen zu sparen. Dann sind wir trotzdem rausgefahren - das Gefühl auf dem Bike war sehr gut, allerdings habe ich das Heck verloren und baute einen kleinen Sturz. Trotzdem alles ok, ich habe mich nicht verletzt."

17. Bradley Smith (KTM): Zitat folgt

18. Franco Morbidelli (Marc VDS Honda): "Das Wetter hat den Tag heute schwierig gemacht, aber es war eine Chance das Bike bei nassen Bedingungen zu verstehen. Wir haben noch nicht viele Kilometer im Regen geschafft. Es war eine gute Erfahrung und wir haben ein paar Verbesserungen vorgenommen. Leider haben wir den Moment im FP2 verpasst, um ein bisschen schneller zu werden. Aber grundsätzlich war es ein guter Tag."

Jorge Lorenzo wurde im Regen vom Freitag nur 19. - Foto: LAT Images

19. Jorge Lorenzo (Ducati): "Das sind sicher nicht die besten Bedingungen für mein Comeback, die Strecke war heute tückisch. Mein Handgelenk tut noch immer weh, besonders beim Bremsen und aus den Kurven raus. Und noch mehr, wenn ich fünf Runden am Stück fahre. Ich kann nicht zu aggressiv sein und muss sanfte Bewegungen machen. Bei wenig Wasser fühle ich mich besser, aber wenn es stark regnet, wird es komplizierter."

20. Takaaki Nakagami (LCR Honda): "Heute ging es weniger um die Rundenzeit, und mehr um das Gefühl im Nassen, und darum, das Vertrauen aufzubauen. Für mich war das ein guter Test, um mit grauenvollen Bedingungen umzugehen. Langsam, aber sicher haben wir uns verbessert, und ich fühlte mich definitiv besser als in Sepang."

21. Alvaro Bautista (Angel Nieto Ducati): "Zum Ende der ersten Session hatte ich einen kleinen Unfall, gerade als das Wasser auf der Strecke weniger wurde. Ich habe mich nicht verletzt, aber die letzten Minuten verpasst, als jeder seine Zeit verbessert hat, daher wurde ich 21. Am Nachmittag waren die Zeiten langsamer. Wir brauchen ein etwas besseres Heck, da habe ich noch nicht vollstes Vertrauen."

22. Scott Redding (Aprilia): "Die Bedingungen heute waren mit Sicherheit nicht einfach. Sobald es stärker geregnet hat, habe ich auf der Strecke sofort Aquaplaning gehabt. Trotzdem haben wir hier im Nassen unser Potenzial gezeigt. Heute Morgen habe ich Probleme gehabt, das richtige Gefühl zu finden, aber im FP2 nach ein paar Änderungen konnte ich schnell sein."

23. Tom Lüthi (Marc VDS Honda): "Es war eigentlich ein ziemlich aufregender Tag mit viel Wasser auf der Strecke. Es war im FP1 ziemlich gefährlich, deshalb wurde die Session unterbrochen. Wir wollten dort das Limit mit Stehendem Wasser finden. Das habe ich aber nicht geschafft. Das Bike wäre schneller gewesen, aber ich war nicht bereit."

24. Hafizh Syahrin (Tech3 Yamaha): "Im zweiten Training habe ich mich gut gefühlt. Im FP1 bin ich zum zweiten Mal meine Yamaha im vollen Regen-Modus gefahren. Deshalb musste ich mich an das Gefühl mit den Michelin-Reifen gewöhnen. Am Nachmittag lief es ganz gut. Nicht nur das Bike-Setup hat sich verbessert, sondern auch ich selbst. Die Bedingungen waren anders als am Morgen und wenn es ähnlich gewesen wäre, hätten wir noch schneller sein können."

25. Jordi Torres (Avintia Ducati): "Ehrlich gesagt habe ich es mir schlimmer vorgestellt. Wenn sie mir gesagt hätten, dass ich nur eine Woche nach der Operation wieder fahren würde, hätte ich es nicht geglaubt. Ich muss Dr. Mir danken. Außerdem Magna, die mir einen speziellen Handschuh gefertigt haben, und auch meinem Team. Die haben einen tollen Job gemacht, um es mir auf dem Bike leichter zu machen."


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