MotoGP

MotoGP Valencia 2018: Rote Flagge auch in FP2, Petrucci voran

Starkregen macht den MotoGP-Piloten auch im zweiten Training von Valencia das Leben schwer. Danilo Petrucci holt sich die Bestzeit in FP2.
von Markus Zörweg

Motorsport-Magazin.com - Nach sintflutartigen Regenfällen im ersten MotoGP-Training zum Valencia-Grand-Prix stellte auch für FP2 keine Wetterbesserung ein. Bei viel stehendem Wasser auf der Strecke holt sich Danilo Petrucci die Bestzeit.

Die Platzierungen: Petrucci war in 1:41.318 Minuten schnellster Mann in FP2, auch er kam aber bei weitem nicht an die besten Zeiten aus dem ersten Training heran. Platz zwei ging mit vier Zehntelsekunden Rückstand an Marc Marquez, Valentino Rossi wurde Dritter. Andrea Iannone belegte Platz vier vor den Espargaro-Brüdern Aleix und Pol. Maverick Vinales kam auf P7. Scott Redding, Bradley Smith und Alex Rins komplettierten die Top-Ten.

Andrea Dovizioso wurde Zwölfter, Jorge Lorenzo 15. Tom Lüthi kam auf Rang 19, Stefan Bradl wurde nach seinem Sturz 22.

Die Zwischenfälle: Johann Zarco sorgte schon nach fünf Minuten für den ersten Sturz der Session. Er verlor in Kurve zwölf die Kontrolle über seine Yamaha und flog heftig ab. Er kam ohne Verletzung davon, seine Maschine konnte er aber nicht mehr starten.

Eine Viertelstunde vor Ende des Trainings stürzte Xavier Simeon an derselben Stelle. Er war bereits in FP1 zu Boden gegangen und wurde in der Mittagspause im Krankenhaus von Valencia auf eine Gehirnerschütterung untersucht.

Direkt nach Simeon erwischte es noch Stefan Bradl in Kurve zwölf.

Das Wetter: Wie schon im ersten Training erwartete auch in FP2 starker Regen die MotoGP-Piloten am Circuit Ricardo Tormo. Auf der Strecke stand viel Wasser, weshalb es die meisten Fahrer zu Beginn vorsichtig angingen. Nach acht Minuten musste das Training dennoch abgebrochen werden, die Verhältnisse waren zu gefährlich. Zwölf Minuten später wurde die Strecke wieder freigegeben.

Die Analyse: Eine Prognose für den weiteren Verlauf des Rennwochenendes abzugeben, ist nach dem völlig verregneten Freitag in Valencia praktisch unmöglich. Alle Hersteller dürfen sich jedoch Chancen auf ein Spitzenergebnis ausrechnen. In FP2 lagen auf den ersten sechs Positionen Fahrer mit sechs unterschiedlichen Fabrikaten.


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