MotoGP

MotoGP Phillip Island 2018: Marquez mit FP3-Bestzeit nach Sturz

Marc Marquez schließt das 3. MotoGP-Training auf Phillip Island nach einem Sturz als Schnellster ab. Die Zeiten vom Freitag erreichte jedoch kaum einer.
von Tobias Ebner

Motorsport-Magazin.com - Marc Marquez setzte sich im dritten Freien Training der MotoGP auf Phillip Island an die Spitze des Feldes - und das nach einem Sturz mitten in der Session. Der Weltmeister kam, wie viele andere seiner Kollegen, jedoch nicht an seine Zeit vom Freitag heran. Entwarnung für Tech3-Yamaha-Pilot Hafizh Syahrin nach einem Abflug bei hoher Geschwindigkeit in Turn 1.

Die Platzierungen: Es dauerte bis zu den finalen Runs, ehe das MotoGP-Feld auf die Zeiten vom Freitag kam. Nach den ersten Runs führte Marc Marquez die Rangliste mit einer 1:30.110 an, damit war er aber noch eine Sekunde von der Freitags-Bestzeit entfernt. Später übernahmen Andrea Iannone, Maverick Vinales und erneut Marquez die Führung in der Session. Der Weltmeister schnappt sich damit P1 in der Session mit einer 1:29.714.

An den kombinierten Top-10 änderte sich im Vergleich zu Freitag jedoch nichts mehr. Die schnellste Zeit in den drei Freien Trainings fuhr Andrea Iannone vor Danilo Petrucci, Maverick Vinales, Andrea Dovizioso, Johann Zarco, Marc Marquez, Jack Miller, Alex Rins, Valentino Rossi und Hafizh Syahrin. Sie alle dürfen damit direkt in Q2 antreten.

Die Zwischenfälle: Schon nach knapp sechs Minuten der erste Sturz des Tages: Jordi Torres ging in Kurve 8 zu Boden. Bradley Smith erwischte es kurz darauf in Kurve 10. Wenig später warf Hafizh Syahrin seine Yamaha heftig in Kurve 1 weg, er musste von den Streckenposten abtransportiert werden. Nach einem Check im Clinica Mobile wurde er für rennfit erklärt. Kurz vor Halbzeit stürzte Marc Marquez in Kurve 4. Nach Sessionende musste Alex Rins seine Suzuki noch mit einem technischen Defekt abstellen.

Das Wetter: Relativ zugezogen präsentierte sich der Himmel über Phillip Island zum Start des dritten Freien Trainings, entsprechend schwierig waren die Bedingungen. Immerhin war die Strecke nun komplett trocken. Das Thermometer wies lediglich 16 Grad in der Luft und 21 Grad auf der Strecke aus. Hinzu kam der für Phillip Island typische Wind, der den Fahrern das Leben ebenfalls schwer machte.

Die Analyse: Die schwierigen Bedingungen lassen nur schwer Rückschlüsse zu. Doch bei diesen Verhältnissen hatten Andrea Iannone und Marc Marquez die besten Karten. Mit Local Hero Jack Miller, Andrea Dovizioso und Maverick Vinales liegen drei weitere Fahrer in Lauerstellung, die meiste Zeit über fehlten ihnen jedoch einige Zehntel auf Marquez und Iannone.


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