MotoGP

MotoGP Motegi 2018: Die Reaktionen zum Training

Andrea Dovizioso legt am Freitag in Motegi vor, der Nachmittag in Japan wird von Regen lahmgelegt. Die Reaktionen zu den MotoGP-Trainings am Freitag.
von Redaktion Motorsport-Magazin.com

1. Andrea Dovizioso (Ducati): "Heute Morgen sind wir sofort gut gestartet. Mein Gefühl war sehr gut. Für das Rennen müssen wir uns trotzdem noch verbessern, aber mit einer guten Basis am Freitag zu starten kann einen Unterschied machen. Wir wissen bereits, woran wir arbeiten müssen. Die Bremse ist mit Sicherheit der wichtigste Aspekt auf dieser Strecke. Wir sind am Nachmittag nicht rausgegangen, auch wenn wir ein paar Dinge zu testen hatten. Aber die Streckenbedingungen haben es zu riskant gemacht, hart zu pushen."

2. Cal Crutchlow (LCR Honda): "Heute war ein guter Tag, vor allem im FP1 habe ich mich sehr wohl gefühlt. Wir mussten die Situation und die Streckenbedingungen einschätzen. Die waren nicht so schlecht und unsere Zeiten waren konkurrenzfähig. Wir müssen noch ein paar Zehntel in einem der Sektoren finden, aber grundsätzlich sind wir zufrieden."

3. Johann Zarco (Tech3 Yamaha): "Das war ein sehr guter erster Tag für uns in Japan. Ich bin zufrieden. Im Trockenen hatte ich von Beginn an eine gute Pace und das hat es mir ermöglicht, entspannt zu sein und gute Arbeit zu leisten. Am Nachmittag waren die Bedingungen durch den Regen schwierig. Ich hatte Glück, dass ich schon in FP1 schnell war. Ich bin dennoch mit Regenreifen und Slicks auf die Strecke gegangen und hatte das Motorrad gut unter Kontrolle. Jetzt freue ich mich auf den Samstag. Ich will wieder eine gute Pace zeigen und im Qualifying konkurrenzfähig sein."

4. Marc Marquez (Repsol Honda): "Heute Morgen war mein Gefühl im Trockenen gut und unter gemischten Bedingungen am Nachmittag haben wir uns entschieden, nicht rauszugehen. Auch wenn ich normalerweise stark unter solchen Bedingungen bin. Ich habe mich im FP1 stark und konkurrenzfähig gefühlt und konnte gut fahren. Trotzdem ist es noch ein bisschen früh um zu verstehen, wo wir gerade stehen."

5. Maverick Vinales (Yamaha): "Es war ein guter Tag. Es war wirklich positiv, denn wir haben die Verbesserungen, die wir in Thailand gemacht haben, bestätigen können. Es lag also wirklich am Setup und nicht an den Reifen. Die Reifen an diesem Wochenende funktionieren komplett anders als die in Thailand, aber wir waren heute Morgen trotzdem dicht an den Top-Piloten dran. Deshalb bin ich zufrieden, aber es gibt immer noch Raum für Verbesserungen."

6. Andrea Iannone (Suzuki): "Das FP1 am Morgen war sehr gut. Die Strecke in Japan ist toll und hat viele harte Brems- und Beschleunigungspunkte. Wir sind gut gestartet und mein Gefühl für das Bike war auch hervorragend. Natürlich ist es wichtig, dass wir uns Schritt für Schritt weiter verbessern, aber wir starten von einem guten Ausgangspunkt."

Andrea Iannone wurde am Freitag in Motegi Sechster - Foto: Suzuki

7. Alvaro Bautista (Angel Nieto Ducati): "Wir wussten, dass es heute Nachmittag vielleicht regnen würde, also war es wichtig, das FP1 in den Top-10 zu beenden. Auch wenn ich am Ende keine schnelle Runde, sind wir Siebte geworden. Wir haben uns für einen neuen Hinterreifen entschieden, aber die Front hatte mehr als 16 Runden hinter sich. Deshalb habe ich Grip am Ende der Geraden verloren und bin gestürzt."

8. Jack Miller (Pramac Ducati): "Ich bin mit unserer Arbeit im FP1 zufrieden. Das Gefühl für das Bike war gut. Im FP1 hätte ich noch besser sein können, aber ich habe auf meiner besten Runde einen Fehler gemacht. Am Ende haben wir im FP2 ein paar gute Runden mit den Slicks abgespult. Das hat mir Selbstvertrauen für morgen gegeben."

9. Valentino Rossi (Yamaha): "Es ist schwierig, die Situation einzuschätzen, denn heute war kein perfekter Tag dafür. Zum Glück hatten wir heute Morgen trockenes Wetter, aber meine Pace war nicht sehr gut. Ich hatte ein paar Dinge zu probieren. Auf der anderen Seite waren Maverick und Zarco stark. Das ist positiv für Yamaha. Leider waren die Bedingungen am Nachmittag gemischt. Es war schwierig, die Situation einzuschätzen. Ich habe aber versucht, ein paar Runden zu fahren, denn wir habe eine Idee für morgen."

10. Aleix Espargaro (Aprilia): "Ich bin zufrieden damit, in den Top-10 zu sein. Denn wenn es morgen regnet und die Strecke nicht ideal ist, dann sind wir direkt im Q2. Ich habe mich gut im Sattel gefühlt. Die Stabilität auf der Bremse hat immer zu den Qualitäten des 2018er Bikes geführt. Das ist hier sehr praktisch. Im FP2 hat es keinen Sinn gemacht, rauszugehen."

11. Dani Pedrosa (Repsol Honda): "Heute haben wir am Anfang ein paar Probleme gehabt, weshalb wir am Setup des Bikes arbeiten mussten. Wir wollten es am Nachmittag nochmal probieren, aber die Bedingungen hatten sich durch den Regen vor dem FP2 geändert. Wir waren uns nicht sicher, ob es Sinn machen würde, auf einer halb trockenen und halb nassen Strecke rauszugehen, aber am Ende war es eine gute Entscheidung, es zu tun. Wir haben das Gefühl ein bisschen verbessert."

12. Scott Redding (Aprilia): "Ich bin von der Performance heute Morgen überrascht. Ich habe mich von Anfang an gut gefühlt. Ich habe ein paar Fehler gemacht, die mich ein paar Zehntel auf der Runde gekostet haben. Nach Aragon ist es ein Schritt in die richtige Richtung. Es wird schwierig, diese Performance morgen noch zu steigern. Vor allem auf der trockenen Strecke."

Takaaki Nakagami landete an Tag eins seines Heimrennens in Motegi auf Rang 13 - Foto: LCR Honda

13. Takaaki Nakagami (LCR Honda): "Das FP2 war schwierig, aber im FP1 hatten wir Glück mit dem trockenen Wetter. Die Streckenbedingungen im FP1 waren ok, das Gummi auf der Strecke und der Grip waren nicht schlecht. Wir waren dicht an den Top-10 dran. Leider herrschten im FP2 gemischte Bedingungen und niemand hat seine Rundenzeiten verbessert."

14. Pol Espargaro (KTM): "Ich bin zufrieden, denn unser Bike funktioniert hier im Trockenen gut. Wir haben das Potenzial, nach dem FP3 direkt ins Q2 zu gehen. Wir haben heute keine neuen Reifen ausprobiert, also haben wir einen Satz für morgen, um schnell zu sein."

16. Xavier Simeon (Avintia Ducati): "Das war mein bester erster Tag in der MotoGP und ich bin sehr glücklich. Jedes Mal, wenn ich gefahren bin, hat sich das Bike besser angefühlt. Es ist eine Erleichterung, dass ich mich selbst jetzt weiter oben in der Zeitnahme sehe. Am Nachmittag war die Strecke nie komplett trocken. Aber am Ende bin ich den letzten Run mit Slicks gefahren."

17. Danilo Petrucci (Pramac Ducati): "Am Morgen haben wir etwas mit dem Setup riskiert, aber unsere Wahl hat sich als falsch erwiesen. Wir haben während und nach dem ersten Freien Training gearbeitet und für das FP2 haben wir dann in paar Verbesserungen herausfinden können. Morgen werden wir genauso vorgehen, um es direkt ins Q2 zu schaffen."

18. Bradley Smith (KTM): "Es war ein normaler Tag, wenn man bedenkt, dass wir unserer ersten Runden auf trockener Strecke gefahren sind. Der weichere Reifen gibt uns ein bisschen mehr Grip. Am Nachmittag habe ich nicht viel Neues dazulernen können. Stattdessen haben wir unsere Getriebe sorgfältig eingestellt. Wir gehen optimistisch ins FP3."

Platz 18 gehörte am Freitag in Motegi KTM-Pilot Bradley Smith - Foto: KTM

19. Alex Rins (Suzuki): "Mein Gefühl war gut, aber das Wetter war seltsam. Es hat mal angefangen zu regnen und dann wieder aufgehört. Dieses Gefühl gefällt mir nicht besonders. Zum Glück war das FP1 komplett trocken, deshalb konnten wir das Bike und verschiedene Settings testen. Ich habe mich entschieden, dieselben Reifen die ganze Session lang zu verwenden."

20. Franco Morbidelli (Marc VDS Honda): "Es war ein schwieriger Tag. Wir hatten heute Morgen ein Problem. Deshalb bin ich gestürzt. Am Nachmittag habe ich unter den nassen Bedingungen dann kein gutes Gefühl finden können. Auf Slick-Reifen sind wir am Ende der Session zu später gewechselt."

21. Sylvain Guintoli (Suzuki): "Dieses Wochenende ist sehr aufregend, denn wir arbeiten hauptsächlich für die kommende Saison. Im Moment haben wir verschiedene Dinge zu testen, also beobachten wir das Verhalten der neuen Teile und mischen alles zusammen. Das aktuelle Bike ist sehr gut, aber es ist immer noch wichtig, neue Dinge auszuprobieren. Es läuft sehr gut."

22. Jordi Torres (Avintia Ducati): "Es war ein positiver Freitag. Es hat einen bemerkbaren Unterschied gemacht, dass ich am letzten Wochenende nicht auf einem anderen Bike gefahren bin. Ich konnte mich gleich wieder an das Gefühl während des Thailand GP erinnern und bin flüssiger gefahren. Ich habe wieder viel gelernt, vor allem am Morgen, auch wenn ich erst ein paar Referenzpunkte auf der Strecke finden musste."

23. Karel Abraham (Angel Nieto Ducati): "Wir hatten heute keinen guten Tag. Wir haben im FP1 ein paar Probleme gehabt. Ich habe mich schnell gefühlt und habe mich körperlich sehr anstrengt. Aber die Rundenzeiten sind einfach nicht gekommen. Das war ein bisschen enttäuschend. Am Nachmittag hatten wir dann ein paar Dinge zu probieren, aber die Bedingungen waren sehr schlecht."

24. Hafizh Syahrin (Tech3 Yamaha): "Ich konnte heute nicht viele Runden fahren, aber ich habe mich wirklich gut gefühlt auf dem Motorrad. Im letzten Run am Vormittag hatten wir Probleme mit den Bremsen, weshalb ich mich nicht weiter steigern konnte. In FP2 hatte ich ein sehr gutes Gefühl, aber wir hatten nicht genug Zeit auf trockener Strecke, um das richtig zu nützen. Ich bin aber zuversichtlich, dass ich mich am Samstag steigern kann."

25. Tom Lüthi (Marc VDS Honda): "Es war ein sehr frustrierender Tag. Am Morgen lag ich ganz hinten im Feld, obwohl ich etwas viel besseres erwartet hätte. In meinem ersten Outing habe ich verstanden, wie schwierig diese Strecke auf einem MotoGP-Bike ist. Ich habe viele Fehler gemacht."


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