MotoGP

MotoGP Brünn 2018: Dovizioso holt Bestzeit im Warm-Up

Im Warm-Up der MotoGP in Brünn holte sich Andrea Dovizioso die Bestzeit. Der Ducati-Pilot sicherte sich die Bestzeit, Stefan Bradl holte sich Rang 22.
von Sophie Riga

Motorsport-Magazin.com - Im Warm-Up der MotoGP in Brünn setzte sich Andrea Dovizioso an die Spitze. Mit einer Bestzeit von 1:56.177 ließ der Ducati-Pilot seine Konkurrenten hinter sich, auf den Rängen zwei und drei reihten sich Jorge Lorenzo und Marc Marquez ein. Stefan Bradl holte sich Platz 22.

Die Platzierungen: Marc Marquez testete zu Beginn des Warm-Ups den Michelin-Regenreifen. Der Repsol Honda-Pilot fuhr eine Runde, kam dann in die Box und ging auf Bike Nummer zwei wieder auf die Strecke. Derweil setzte Jorge Lorenzo die erste Bestzeit der Session. Eine Runde später toppte der Ducati-Pilot seine eigene Zeit ein weiteres Mal.

Ein paar Minuten vor Session-Ende schob sich Dovizioso an seinem Teamkollegen vorbei auf die Spitzenposition. Diese behielt der Polesitter auch, niemand konnte seine Bestzeit schlagen. Lorenzo wurde Zweiter vor Marquez auf Rang drei. Platz vier gehörte Cal Crutchlow, der vor Maverick Vinales, Andrea Iannone, Hafizh Syahrin, Alex Rins, Jack Miller und Valentino Rossi auf den Rängen fünf bis zehn landete. Tom Lüthi wurde 20., Stefan Bradl beendete das Warm-Up zwei Plätze dahinter.

Die Zwischenfälle: Nur Minuten nach Trainings-Beginn lag Andrea Iannone in Kurve fünf im Kies. Der Suzuki-Pilot musste nach einem Fehler weit gehen, blieb bei dem langsamen Sturz aber vollkommen unverletzt. Nur wenige Minuten später lag auch Alvaro Bautista in Kurve zehn am Boden, auch der Spanier kam ohne Verletzungen davon. Pol Espargaro stürzte mit ein paar Sekunden auf der Uhr in Kurve drei. Der KTM-Pilot war nicht gleich wieder auf den Beinen und wurde am Unfallort von Streckenposten versorgt.

Das Wetter: Obwohl am Sonntag mit Regenfällen zu rechnen sein sollte, war davon im Warm-Up der MotoGP nichts zu sehen. Die Sonne schien, kaum eine Wolke war am Himmel zu sehen. Die Lufttemperaturen lagen bei knapp 27 Grad. Der Asphalt war auch schon am Morgen um einiges heißer.

Die Analyse: Marquez bereitet sich auf alle möglichen Szenarien für das Rennen vor. Gleich zu Beginn der Session fuhr er eine Runde auf Regenreifen, um ein Gefühl für die Pneus zu kriegen und sie ein wenig einzufahren. Mittlerweile ist die Regenwahrscheinlichkeit zwar auf 40 Prozent gefahren, aber Marquez wollte offenbar dennoch auf alles vorbereitet sein.


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