MotoGP

MotoGP Valencia 2017: Marquez diktiert im FP4, Dovizioso auf 5

Marc Marquez ist auf Kurs. Beim FP4 der MotoGP in Valencia ist der Repsol-Honda-Pilot nicht zu schlagen. Ducati und Dovizioso lauern aber.
von Tobias Ebner

Motorsport-Magazin.com - Der Zweikampf zwischen Honda und Ducati geht auch im FP4 von Valencia weiter. Marc Marquez sicherte sich letztlich die Bestzeit in der letzten MotoGP-Session vor dem Qualifying, doch Ducati ist dem amtierenden Champion auf den Fersen. Überhaupt nicht lief es dagegen für Yamaha.

Die Platzierungen: In den ersten Stints der Fahrer setzte sich Marc Marquez an die Spitze. Marquez führte das Feld mit einer 1:31.156 an, direkt gefolgt von Jorge Lorenzo. Dani Pedrosa lag auf Platz drei vor Andrea Dovizioso und Aleix Espargaro zu diesem Zeitpunkt. Honda und Ducati bestimmten also auch im FP4 zunächst das Geschehen. Valentino Rossi und Maverick Vinales hingegen lagen mit 1,2 Sekunden Rückstand nur auf den Positionen 18 und 19.

An der Reihenfolge der Top-3 änderte sich bis zum Schluss nichts mehr, Marquez schloss das FP4 als Schnellster ab vor Lorenzo und Pedrosa. Tito Rabat hat sich in der zweiten Hälfte der Session noch auf P4 verbessert vor Dovizioso. Die weiteren Plätze in den Top-10: Johann Zarco, Jack Miller, Valentino Rossi, Andrea Iannone, Aleix Espargaro. Maverick Vinales wurde am Ende abgeschlagener 20.

Die Zwischenfälle: Kein Fahrer ist im Laufe der Session zu Sturz gekommen.

Das Wetter: Goldener Herbst in Spanien! Für diese Jahreszeit sind die Bedingungen am Ricardo Tormo Circuit zu Valencia nahezu ideal. Kaum eine Wolke trübte das Bild am Himmel, so hatte die Sonne freie Fahrt. Die Luft erwärmte sich auf knapp 23 Grad, auf der Strecke wurden gar 26 Grad gemessen. Perfekt für die MotoGP-Cracks, um im FP4 am Renn-Setting zu feilen.

Die Analyse: Honda vs. Ducati, Ducati vs. Honda - nach den Eindrücken aus dem 4. Freien Training dreht sich alles um den Kampf dieser beiden Werksteams. Marquez, Pedrosa, Lorenzo und Dovizioso haben den stärksten Eindruck in den Longruns hinterlassen. Einen leichten Vorteil genießen dabei aber die Repsol-Piloten. Besonders der erste Run von Marquez war eindrucksvoll, mit niedrigen 31er-Zeiten am laufenden Band.


Weitere Inhalte:
Motorsport-Magazin.com fragt
Wir suchen Mitarbeiter