Moto3

Moto3 Valencia 2017: Martin holt Pole-Rekord, Öttl auf Platz 16

Beim letzten Moto3-Qualifying in der Saison 2017 sicherte sich Jorge Martin die Pole und holte einen neuen Rekord. Öttl wurde 16.
von Sophie Riga

Motorsport-Magazin.com - Das letzte Mal Moto3-Qualifying in diesem Jahr: Die kleinste WM-Klasse kämpfte in Valencia ein letztes Mal um die Pole Position. In diesem Kampf triumphierte am Ende Jorge Martin, der mit einer Zeit von 1:38.428 an die Spitze fuhr und den bisherigen Pole-Rekord gleich zweimal brach. Hinter ihm reihen sich Joan Mir und Gabriel Rodrigo in Reihe eins ein, Philipp Öttl wurde 16.

Die Platzierungen: Untypisch für ein Moto3-Qualifying drückten einige Piloten ihre Bestzeiten bereits früh in der Session statt in den letzten zehn Minuten des Qualifyings. Erst ging Aron Canet voran, wurde dann aber erst von Joan Mir und dann von Gabriel Rodrigo abgelöst. Schließlich war es Jorge Martin, der mit einer 1:38.665 den bestehenden Rundenrekord brach.

Doch das reichte Martin noch nicht. Auf den letzten Metern drückte der Spanier seine Zeit ein weiteres Mal, mit einer 1:38.428 wurde er Polesetter. Weltmeister Mir fuhr ebenfalls eine starke Zeit, wurde aber nur Zweiter vor Rodrigo, der die erste Startreihe komplettierte. Reihe zwei bestehen aus Tatsuki Suzuki, Enea Bastianini und Aron Canet. Philipp Öttl qualifiziert sich auf Rang 16.

Die Zwischenfälle: Kurz nach Sessionbeginn stürzte Marco Bezzecchi in Kurve elf unverletzt. Wenig später konnte Mir einen Highsider gerade noch verhindern. Zwei Minuten vor Schluss stürzte Bezzecchi ein eweiteres Mal, dieses Mal in Kurve zwölf.

Das Wetter: Die Temperaturen in Valencia stiegen zum Moto3-Qualifying auf 22 Grad in der Luft an, der Himmel blieb weiter blau und sonnig.

Die Analyse: Weltmeister Joan Mir hat trotz gewonnenem Titel eine Mission: So viele Rekorde wie möglich zu brechen. Auch im Qualifying von Valencia zeigte sich Mir stark, um seiner Konkurrenz ein weiteres Mal zu zeigen, weshalb er frühzeitig Weltmeister geworden ist. Gegen Qualifying-Monster Martin konnte sich aber auch der Weltmeister nicht durchsetzen.


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