MotoGP

MotoGP Motegi 2017: Marquez im FP1 vorn, Lorenzo abgeräumt

Wie angekündigt begann der Japan GP der MotoGP nass. Für Marquez war das jedoch kein Problem, er setzte sich an die Spitze. Crutchlow räumt Lorenzo ab.
von Sophie Riga

Motorsport-Magazin.com - Das Japan-Wochenende der MotoGP begann, wie angekündigt: Mit Regen. Auch die Königsklasse blieb im ersten Freien Training vom schlechten Wetter auf dem Twin Ring Motegi nicht verschont. Trotzdem war auf der Strecke viel los, denn das Wetter soll sich am ganzen Wochenende nicht verbessern. Im ersten Freien Training legte dann Marc Marquez mit einer Bestzeit von 1:55.418 vor.

Die Platzierungen: Mit Sessionbeginn ging fast das gesamte MotoGP-Feld auf die nasse Strecke in Motegi. Die Bestzeiten purzelten ebenfalls schnell, erst gehörte die Spitzenposition Alex Rins, dann Hector Barbera und schließlich an Maverick Vinales, dessen 1:59.344 so lange vorhielt, bis Marquez mit einer 1:57er Zeit übernahm.

Die drückte der Honda-Pilot gegen Ende der Session noch weiter, bis auf eine 1:55.418. An diese Zeit konnte auch keiner seiner Konkurrenten heranreichen. Aleix Espargaro fuhr mit 0.875 Sekunden langsamer als Marquez und wurde damit Zweiter. Platz drei belegt Scott Redding. Die Top-5 komplettieren Jorge Lorenzo und Andrea Dovizioso. Die Top-10 besteht weiterhin aus Johann Zarco, Crutchlow, RIns, Vinales und Bradley Smith. Valentino Rossi wurde 19.

Die Zwischenfälle: Tito Rabat stürzte mit einer knappen halben Stunde auf der Uhr in Kurve sieben, blieb aber unverletzt. Wenig später erwischten Danilo Petrucci technische Probleme an seiner Ducati, sodass er sie an der Seite der Strecke abstellen musste.

Kurz vor Sessionende gingen Cal Crutchlow und Jorge Lorenzo in Kurve neun zu Boden, nachdem Crutchlow die Kontrolle über seine Honda verloren hatte und Lorenzo abräumte. Die beiden hatten im Kies noch eine verbale Auseinandersetzung, bevor jeder in seine Box verschwand. Sowohl Crutchlow als auch Lorenzo sind unverletzt. Ein paar Minuten später lag auch Andrea Iannone in Kurve acht unverletzt im Kies, Teamkollege Rins schob seine Suzuki ebenfalls zurück in die Box.

Das Wetter: Der Freitagmorgen begann wie angekündigt mit dunklen Wolken und viel Regen. Auch die Königsklasse blieb von dem schwierigen Wetter nicht verschont, nachdem es schon den ganzen Morgen geregnet hatte, ging es im FP1 der MotoGP damit weiter. Die Temperaturen lagen ebenfalls nur bei kühlen 13 Grad in der Luft.

Die Analyse: Das Wetter wird am gesamten Japan-Wochenende der MotoGP die Schlüsselrolle spielen. Deshalb war es auch für das gesamte Fahrerfeld außerordentlich wichtig, so viel Zeit wie möglich auf nasser Strecke zu sammeln. Da es das ganze Wochenende regnen soll, ist es für alle Piloten wichtig, so viele Informationen wie möglich zu sammeln.


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