MotoGP

Top-CRT auch nach Titelgewinn - Espargaro lässt nicht locker

Auch nach seiner erfolgreichen Titelverteidigung dominiert Aleix Espargaro die CRT-Klasse nach Belieben.
von Markus Zörweg

Motorsport-Magazin.com - Bereits auf Phillip Island konnte Aleix Espargaro seinen zweiten CRT-Titel in Serie feiern, was ihn aber nicht davon abhält, auch in Motegi der Konkurrenz um die Ohren zu fahren. Der Aspar-Pilot wurde Neunter, zweitbester CRT-Fahrer war Colin Edwards auf Rang 14, knapp 1,6 Sekunden langsamer als der Spanier. "Ich finde, es ist ein großartiges Resultat. Seit wir in Japan sind hatten wir immer schlechtes Wetter und es waren ein paar seltsame Tage. Heute Nachmittag mussten wir uns qualifizieren ohne vorher auf der Strecke gewesen zu sein, was eine völlig neue Erfahrung war. Wir mussten uns erst bei den nassen Verhältnissen zu Recht finden bevor wir richtig pushen konnten. Dann hat es aber gut funktioniert und ich hatte Spaß", fasst der 24-Jährige die Ereignisse der letzten Tage zusammen.

Wir mussten uns erst bei den nassen Verhältnissen zu Recht finden bevor wir richtig pushen konnten.
Aleix Espargaro

Trotz seines hervorragenden Qualifying-Ergebnisses wünscht sich Espargaro am Sonntag eine Veränderung: "Ich hoffe auf trockenes Wetter am Sonntag, auch wenn das bedeuten würde, dass wir praktisch bei null beginnen und uns an die Verhältnisse anpassen müssen. Es sind nur noch zwei Rennen 2013 zu fahren und ich möchte unsere gute Form unbedingt bis zum Saisonende halten."

Ein radikaler Wetterumschwung ist wohl auch das einzige, was Randy de Puniet in Motegi noch zu einem guten Resultat verhelfen kann. Er kam im Qualifying nur auf Platz 17. "Mein Gefühl für das Bike war von der ersten Minute an gut, aber dann haben wir irgendwie stagniert und ich konnte mich nicht mehr verbessern. Wir haben eine Veränderung an der Dämpfung am Vorderrad durchgeführt, aber es hat keinen Unterschied gemacht und wir hatten, wie viele andere Piloten auch, Probleme mit dem Reifenverschleiß am Vorderrad. Unsere Kurvengeschwindigkeit war schlecht, denn ich hatte kein Vertrauen und das Heck ist ständig gerutscht. Hoffentlich haben wir auf trockener Strecke wieder ein ähnlich gutes Gefühl wie in Phillip Island. Wenn das der Fall ist, bin ich mir sicher, dass wir ein gutes Rennen haben können", beteuerte der Routinier.


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