MotoGP

Spies hatte Glück im Unglück - Iannone freut sich über seine Pace

Andrea Iannone nahm sich in Katar vor, seinen Fahrstil noch besser an die MotoGP-Maschine anzupassen. Ben Spies ärgerte sich über seinen Sturz.
von Maria Pohlmann

Motorsport-Magazin.com - Andrea Iannone schaffte es in seiner ersten MotoGP-Qualifikation am Samstagabend in Katar unter die Top-10. "Unglücklicherweise hatte ich nach Q1 nur noch einen weichen Reifen für Q2 übrig", erklärte der Pramac-Fahrer, der fest glaubt, dass er andernfalls noch besser abgeschnitten hätte. "Zusammen mit meinem Team wollte ich lernen, wie ich meinen Fahrstil umstellen muss, denn ich habe in den engen Kurven noch einige Probleme. Dennoch konnte ich meine Zeit in jeder Session verbessern und ich denke, dass das absolut positiv ist. Mein Ziel ist es nun, das Rennen innerhalb der Top-10 zu beenden."

Die Session war am Anfang für uns okay
Ben Spies

Ben Spies erlebte einen harten Samstag in Katar. "Die Session war am Anfang für uns okay. Wir haben mit den alten Reifen von gestern am Renn-Setup gearbeitet und begannen schneller zu werden und etwas Vertrauen zu gewinnen. Dann bin ich einfach etwas zu schnell in Kurve zwei reingefahren, zog die Vorderradbremse und ging bei ordentlichem Tempo zu Boden", beschrieb er seinen Crash im vierten Freien Training, bei dem der Amerikaner auf seine angeschlagene linke Schulter aufprallte.

"Glücklicherweise konnte ich aufstehen und mit dem zweiten Bike wieder rausfahren", beschrieb Spies, für den es nach dem Training direkt mit Qualifikation eins weiterging. "Das Problem war, dass das Heck des Motorrads ein komplett anderes Setting hatte und ich nicht auf den gleichen Speed kam, den ich zuvor hatte und damit nicht in Q2 weiterkam." Insgesamt sei es für den Pramac-Fahrer aber gut gewesen, wieder auf dem Bike zu sitzen und immer schneller fahren zu können, auch wenn es am Ende nur für Startplatz 13 reichte. "Ich muss mich beim Team entschuldigen. Wir werden morgen zurückkommen."


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