MotoGP

Gresini lässt sich alle Optionen offen - Kein klares Bekenntnis zu Bautista

Das Team von Fausto Gresini ist aktuell sehr begehrt. Scott Redding, Ben Spies und der aktuelle Fahrer Alvaro Bautista werden als Kandidaten gehandelt.
von Eva Wagner

Motorsport-Magazin.com - Alvaro Bautista und schlechte Laune - diese Kombination gibt es sonst eigentlich nicht. In Brünn zeigte sich der Spanier allerdings trotz eines sechsten Platzes nur bedingt mit einem Lächeln. Der Grund dafür schien allerdings nicht nur das Abstimmungsproblem mit seinem Bike, sondern auch seine ungewisse Zukunft bei San Carlo Gresini Honda zu sein.

Das italienische Satelliten-Team steht nach den Unterschriften der künftigen Werkspiloten besonders im Mittelpunkt des Interesses. Schließlich ist der Platz von Alvaro Bautista für die kommende Saison wertvoll und begehrt. Das weiß auch Teaminhaber Fausto Gresini, der am Wochenende öffentlich Gerüchte und Namen bestätigte: "Wir haben Gespräche mit Spies und Redding geführt, aber wir haben auch mit Alvaro [Bautista] gesprochen und ich denke, das ist das Wichtigste. Nichts ist entschieden", so der Italiener.

Zur Zeit haben wir unsere Pläne für das kommende Jahr noch nicht definiert.
Fausto Gresini

Besonders der letzte Satz scheint für wenig Erheiterung bei Bautista gesorgt zu haben. Gegenüber motogp.com stellte Gresini nun noch einmal formal klar, dass er hofft, die Zusammenarbeit mit Bautista auch 2013 fortsetzen zu können. "Zur Zeit haben wir unsere Pläne für das kommende Jahr noch nicht definiert. Ich kann sagen, das ich sehr glücklich mit Alvaro [Bautista] bin und ich möchte nicht verbergen, dass ich es gern mit ihm fortsetzen würde: er ist ein Fahrer, den ich sehr respektiere und der meiner Meinung nach ein großartiges Potenzial hat", sagte Gresini, der einem Piloten nicht nur einen Einjahresvertrag geben möchte.

Natürlich ist es schwer vorauszusagen, was auf dem Markt passieren wird, aber unser Ziel ist es, das Projekt weiterzuführen, das wir in dieser Saison gestartet haben und um das ich mich sehr sorge
Fausto Gresini

"Natürlich ist es schwer vorauszusagen, was auf dem Markt passieren wird, aber unser Ziel ist es, das Projekt weiterzuführen, das wir in dieser Saison gestartet haben und um das ich mich sehr sorge. Andererseits ist es auch immer wichtig, eine Alternative zu haben und nicht nur mit einem Fahrer zu arbeiten, aber das ist Teil des Spiels - die Piloten nehmen daran teil und die Teams auch", so Gresini, der sich mit dieser Äußerung letztlich doch wieder alle Varianten offen lässt. Im Fall Gresini-Bautista ist das letzte Wort ganz sicher noch nicht gesprochen.


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