MotoGP

Lorenzo nach Sturz Zweiter - Pedrosa holt auch zweite Bestzeit in Brünn

Dani Pedrosa war auch im zweiten MotoGP-Training in Brünn Schnellster. Jorge Lorenzo stürzte, wurde aber dennoch Zweiter.
von Falko Schoklitsch

Motorsport-Magazin.com - Dani Pedrosa hat auch im zweiten Training der MotoGP in Brünn die Bestzeit gefahren. Der Spanier steigerte sich im Vergleich zum Vormittag um nicht ganz zwei Zehntelsekunden und hatte schließlich eine 1:56.858 zu Buche stehen. Damit hatte er wieder Jorge Lorenzo auf Platz zwei verwiesen, diesmal lag der WM-Führende 0,053 Sekunden zurück. Lorenzo hatte allerdings keine ganz glatte Session gehabt, da er 18 Minuten vor Ende zu Sturz kam und danach nur noch eine Maschine zur Verfügung hatte.

Lorenzo war aber nicht der einzige Sturzpilot. Ben Spies war nach neun Minuten zu Fall gekommen, kurz darauf erwischte es Yonny Hernandez und da seine Maschine den Luftzaun touchierte, gab es wieder einmal rote Flaggen, um die aufgeblasene Streckenabsperrung zu reparieren. Als es wieder weiterging, schlossen sich noch Alvaro Bautista und Aleix Espargaro den Sturzpiloten an. Unbeeindruckt davon war Andrea Dovizioso, der auf den dritten Rang fuhr, womit das Ergebnis des Vormittags sich am Nachmittag an der Spitze wiederholte.

Rossi wirkt zufrieden

Dovizioso war mit 0,197 Sekunden Rückstand noch relativ nahe an der Spitze dran, Cal Crutchlow hatte als Vierter schon 0,357 Sekunden eingebüßt. Knapp hinter dem Briten war Stefan Bradl Fünfter und hatte sich knapp vor Valentino Rossi behauptet. Der Italiener wirkte zufrieden wie lange nicht und sein Abstand von 0,457 Sekunden auf Lorenzo war auch klein wie schon lange nicht. Bautista und Spies kamen noch unter die besten Acht, Espargaro konnte als Neunter die beste CRT-Zeit fahren. Er hatte Toni Elias knapp geschlagen, der Spanier machte aber wieder ein paar Fortschritte, auch wenn die Werks-Prototypen noch weit von ihm weg waren.

Elias war aber schneller gewesen als Lokalmatador Karel Abraham, wenn auch nur um 23 Tausendstelsekunden. Hinter den beiden Satelliten-Ducatis folgte Espargaros Teamkollege Randy de Puniet auf Rang zwölf, Michele Pirro, Hernandez und Mattia Pasini rundeten die Top-15 ab. Auf den letzten vier Positionen fanden sich Colin Edwards, Ivan Silva, James Ellison und Danilo Petrucci.


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