Das MotoGP-Qualifying in Barcelona war für Dani Pedrosa einerseits schwierig, andererseits aber auch gut. Schwierig war es deswegen, weil er viel Zeit auf gebrauchten, weichen Reifen fuhr, um Aufklärung für das Rennen zu betreiben. Deswegen war er bei den Zeiten auch lange relativ weit hinten. Gut war das Qualifying aber, weil die Arbeit Früchte trug. "Außerdem machte ich mir keine Sorgen, weil ich wusste, dass ich für das Ende zwei neue, weiche Reifen hatte. Als wir den ersten draufmachten, verbesserte ich mich sofort und sprang auf Platz zwei", sagte er.

In seinem letzten Versuch machte er dann aber einen Fehler im letzten Abschnitt. "Ich kam von der Strecke und verlor damit meine Chance auf Reihe eins", meinte Pedrosa. Das bedauerte er klarerweise, doch unglücklich wollte er nicht sein. "Ich bin zuversichtlich für morgen. Das Setup ist gut, da ich in der zweiten Reihe stehe, brauche ich nur einen guten Start." Pedrosas Starts können sich normalerweise sehen lassen, da er am Freitag und Samstag intensiv an der Rennpace gearbeitet hatte, sah er auch damit kein Problem.

Viel eher erwartete er bei der Konkurrenz ein paar Schwierigkeiten. "Die Rundenzeiten waren heute sehr knapp, deswegen bin ich Fünfter. Aber ich denke, die Rennpace und die Reifenwahl werden am wichtigsten. Ich glaube nicht, dass viele Fahrer die Spitzenpace mitgehen können. Ich will nur vorne dran sein und um den Sieg mitfahren." Mit welchen Reifen das passieren wird, hatte er noch nicht entschieden, sondern wollte die Bedingungen am Sonntag abwarten.