MotoGP

Reifenwahl bleibt ein Rätsel - Rossi traut sich gutes Rennen zu

Valentino Rossi konnte nach dem Estoril-Qualifying Fortschritte feiern und glaubte an ein gutes Rennen am Sonntag.
von Falko Schoklitsch

Motorsport-Magazin.com - Zwar ist für ihn als neunfachen Weltmeister ein achter Startplatz nicht so toll, doch Valentino Rossi wirkte nach dem Qualifying in Estoril einigermaßen entspannt. Die Änderungen am Setup der Ducati schienen Wirkung gezeigt zu haben und er konnte zumindest etwas befreiter fahren. "Letztendlich ist das nicht so schlecht. Wir sind in der dritten Reihe und 0,8 Sekunden von der Pole weg, es ist also nicht so weit", sagte der Italiener.

Rossi stellte zufrieden fest, dass er und seine Crew das ganze Wochenende besser gearbeitet hatten, was auch nicht ohne Folgen geblieben war. "Ich kann näher am Limit fahren und mehr pushen. Wir haben noch viel Arbeit, vor allem bei der Beschleunigung, denn dort verlieren wir. Das war aber bislang das beste Training und morgen können wir sicher ein besseres Rennen fahren", meinte Rossi. Vor allem im letzten Sektor hatte er sich verbessern können, wo er am Freitag noch Probleme gehabt hatte. "Wir haben das Heck der Maschine mehr belastet, um den Grip zu verbessern. Das hat funktioniert. Mir geht es auch auf den Bremsen besser, also sollte ich während eines Kampfes besser dagegenhalten können."

Es war aber noch eine Frage offen: welche Reifen werden im Rennen zum Einsatz kommen? Eigentlich ist Estoril relativ hart zu den Gummis, dementsprechend wäre die logische Wahl der härtere Reifen. Rossi war aber nicht sicher. "Mit dem weichen Reifen ist es schwierig, bis zum Ende durchzufahren. Mit dem harten kann man am Anfang nur schwer pushen. Morgen sehen wir vielleicht einige Fahrer mit hart und einige Fahrer mit weich."


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