Cal Crutchlow hatte schon beim Test in Sepang aufhorchen lassen und in Jerez lief es ebenfalls gut für den Tech 3-Fahrer. Er reihte sich als bester Satellitenfahrer auf Rang fünf ein und hatte dabei einen Abstand von nur 0.146s. "Ich konnte an die Leistungen von Sepang anknüpfen, das war sehr wichtig. Ich bin erst zum zweiten Mal auf dieser Strecke, da war es gut, dass wir so viele Runden absolvieren konnten", sagte der Engländer am Abend des ersten Testtages.
Gearbeitet wurde vor allem am Setup der M1, doch angesichts der Tatsache, dass Jerez völlig anders ist als Sepang, lief es gut. "Wir versuchen den Kurvenausgang noch zu optimieren. Richtig gut war, dass ich meine schnellste Runde mit einem harten Reifen fahren konnte."
Geburtstagskind gehandicapt
Andrea Dovizioso feierte am Freitag Geburtstag, leider schien der Kuchen dem Italiener nicht bekommen zu sein, denn er hatte mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. "Ich hatte mich wirklich darauf gefreut, diesen Test heute zu beginnen. Ich hatte ein paar Probleme mit meinem Magen und hatte null Energie und es tut mir leid, dass ich nur 46 Runden fahren konnte.", sagte der Tech 3 Fahrer. Doch neben der Gesundheit bereitete auch das Gefühl mit der Maschine ein paar Probleme.
"Es war allerdings nicht leicht, denn ich hatte nicht das gleiche gute Gefühl mit dem Bike wie beim letzten Test in Sepang. Dank meiner Tech 3 Crew fanden wir ein besseres Setting, aber unglücklicherweise konnte ich das aufgrund meines körperlichen Zustands nicht ausnutzen." Am Ende Platz acht in der Zeitenliste und eine 1.40.665 als persönliche Bestzeit.
Doch eine gute Nachricht gab es dennoch, die Elektronik der M1 sei gut verbessert, wodurch Dovizioso eine bessere Stabilität bei der Kurvenausfahrt hat. "Wir können uns in diesem Bereich noch weiter verbessern. Ich mache mir über die Lücke zur Spitze keine Sorgen, denn ich habe mich körperlich nicht gut genug gefühlt, um hart zu pushen."

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