Der Freitag auf Phillip Island lief gar nicht nach dem Geschmack von Dani Pedrosa. Zwar begann er am Morgen vorsichtig und kam bei der Suche nach einem Gefühl für die Strecke auf eine ordentliche Zeit, doch danach ging es für ihn nicht mehr vorwärts. "Am Nachmittag hatten wir viele Probleme mit dem Grip am Heck, die Maschine drehte stark durch und wir konnten das während der Session nicht lösen. Die Tatsache, dass meine Rundenzeiten am Morgen praktisch gleich waren wie am Nachmittag, ist ein Zeichen, dass etwas nicht stimmt", berichtete der Spanier.
Das bedauerte er vor allem deswegen, weil das Wetter am Samstag nicht mehr so gut sein soll und es kälter werden dürfte. Doch er setzte darauf, dass sein Team die nötigen Verbesserungen finden wird. Nicht einfacher wird die Angelegenheit aber durch den Zustand der Strecke. "Die Strecke ist sehr wellig, viel mehr als voriges Jahr. Das macht die Dinge nur noch schwerer, es gibt viele Orte, wo die Räder vom Boden abheben."
Verzweifeln kam für Pedrosa aber nicht infrage, schließlich durfte er bei Teamkollege Casey Stoner sehen, dass viel mehr drin ist. Also blickte er optimistisch auf den Rest des Wochenendes. "Wir werden versuchen, einige Änderungen an der Maschine zu machen und ich werde mein Bestes geben, um meine Fahrweise zu verbessern. Schauen wir, was wir morgen ausrichten können", erklärte Pedriosa.

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