Cal Crutchlow qualifizierte sich in Brünn für den elften Platz. Allerdings verhinderte ein Sturz kurz vor Ende der Session eine weitere Verbesserung für den Yamaha-Fahrer. Dennoch wusste er nicht genau, was er fühlen sollte, denn er freute sich auch über einige Fortschritte an seiner M1. "Ich bin auf der einen Seite sehr glücklich, denn wir haben große Veränderungen an der Maschine vorgenommen. Ich kann jetzt viel besser einlenken und das war ein guter Schritt", freute er sich.
"Auf der anderen Seite habe ich einen dummen Fehler gemacht, der mich die dritte Reihe gekostet hat. Darüber bin ich sehr enttäuscht", sagte der Brite. "Wir haben an der Front einige Fortschritte gemacht und ich war in den ersten beiden Sektoren viel schneller als zuvor. Ich war dann leider in Turn zehn etwas zu schnell. Ich hätte einfach durch den Dreck fahren sollen, aber ich wollte die Kurve noch schaffen und dabei bin ich dann gestürzt", erklärte Crutchlow.
Neben dem Ärger über die verpatzte Chance, freute er sich aber auch wieder, dass er an diesem Level mit den anderen kämpfen kann. Er wollte die Runde außerdem zu Ende bringen, weil er sich so wohl auf der Maschine fühlte. "Ich war mit meinen Zeiten konstant an den Top-6. Ich glaube auch, dass der sechste oder siebente Platz möglich gewesen wäre. Meine Pace ist gut, deshalb freue ich mich auf das Rennen und hoffe einige wertvolle Punkte zu sammeln", schloss er ab.

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