Am Anfang des US Grand Prix in Laguna Seca konnte Hector Barbera gut im Mittelfeld mithalten. Zusammen mit den Ducati-Werkspiloten Valentino Rossi und Nicky Hayden, sowie mit Alvaro Bautista auf der Suzuki, bildete Barbera die Gruppe um Rang sechs. Aber er konnte das Tempo nicht halten. "Um die Wahrheit zu sagen, das war für mich heute ein komisches Rennen", sinnierte der Aspar Ducati-Pilot. "Am Anfang deutete alles darauf hin, dass ich mein Ziel erreichen könnte, mit den Ducati-Werksmotorrädern mitzuhalten. Aber irgendwie spürte ich dann, dass mir das Hinterrad immer wieder weggehen wollte."
Barbera erlebte einige haarige Moment beim Herausbeschleunigen auf die Geraden und fiel noch hinter Colin Edwards zurück. "Wir hatten hinten einen weicheren Reifen montiert und das Motorrad rutschte nur herum", kritisierte der Spanier. "Da kamen Valentino und Nicky vor mir weg, denn ich verlor in zwei Runden fast eine Sekunde. Danach habe ich ein kräftigeres Motormapping eingestellt und ich musste das Motorrad mit meinen Armen kräftiger herumsteuern." Klarerweise brauchte das viel Kraft und nach zehn Runden wurde Barbera dadurch müde und die Schultern taten ihm weh.
"Das Rennen war nicht so gut wie unsere Trainings, aber immerhin wurden wir Neunter", fasste er zusammen. "Auf der einen Seite ist das positiv, denn ich würde das ein gutes Resultat nennen. Aber trotzdem bin ich von mir selbst ein wenig enttäuscht, denn ich weiß, dass wir mehr schaffen hätten können."

diese MotoGP Nachricht