MotoGP

Die Aliens auf Verfolgungsjagd - Simoncelli behauptet Estoril-Spitze

Marco Simoncelli fuhr auch im zweiten MotoGP-Training in Estoril die Bestzeit. Hinter ihm lagen die Aliens Lorenzo, Pedrosa, Rossi und Stoner auf der Lauer.
von Falko Schoklitsch

Motorsport-Magazin.com - Nach dem ersten Training war Marco Simoncelli am Freitag in Estoril auch im zweiten Training der schnellste Fahrer der MotoGP. Der Italiener verbesserte trotz eines kleinen Sturzes seine Vormittagszeit um etwas mehr als drei Zehntelsekunden auf 1:37.663 Minuten und konnte sich damit knapp an der Spitze behaupten. Die Konkurrenz saß ihm allerdings im Nacken und die kam diesmal nicht aus dem Hause Honda. Denn es war Weltmeister Jorge Lorenzo auf seiner Yamaha, der mit 0,061 Sekunden Rückstand Zweiter wurde.

Knapp hinter Lorenzo erreichte Dani Pedrosa den dritten Rang, er war sogar so knapp an seinem Landsmann dran, dass er unter einer Zehntelsekunde auf Simoncelli verloren hatte. Zeitgleich um die Runde gekommen waren Valentino Rossi und Casey Stoner, wobei Rossi den vierten Trainingsrang zugesprochen bekam, weil er seine Runde später beendet hatte. Beide lagen 0,439 Sekunden hinter Simoncelli und damit in Reichweite der Spitze, wobei es bei Stoner überraschte, dass er erst am Ende der Session wirklich auf Touren kam. Normalerweise ist der Australier ab der ersten Ausfahrt schnell.

Abraham überrascht

Die sechste Position erreichte Colin Edwards und überraschend weit vorne war Karel Abraham als Siebter. Lediglich mit Platz acht zufrieden geben musste sich Yamaha-Werksfahrer Ben Spies, ihm folgten noch Nicky Hayden und Hector Barbera in den Top-10. Auf Platz elf fand sich Hiroshi Aoyama und lediglich zwölfter war der dritte Repsol-Honda-Fahrer Andrea Dovizioso. Der Italiener lag aber immerhin noch weniger als eine Sekunde hinter Simoncelli.

Nicht ganz gelungen war das Cal Crutchlow. Der Brite hatte sich im Vergleich zum Morgen aber stark gesteigert und war auf Platz 13 gefahren. Ebenfalls zulegen konnte Toni Elias. Der Spanier tummelte sich ausnahmsweise nicht auf den allerletzten Positionen, sondern war 1,249 Sekunden hinter Simoncelli auf 14, womit er immerhin drei Fahrer hinter sich gelassen hatte. Deren Namen waren Loris Capirossi, Randy de Puniet und der von seinem Oberschenkelbruch zurückgekehrte Alvaro Bautista.


Weitere Inhalte:
Tissot
MotoGP Tickets
Wir suchen Mitarbeiter